NEOS fordern sofortige Abberufung von FPÖ-Landesrat Klinger

Doppelbauer: „Wolfgang Klinger outet sich als Anhänger identitären Gedankenguts."

Wien (OTS) - Entsetzt reagiert die oberösterreichische Spitzenkandidatin der NEOS, Karin Doppelbauer, auf das menschenverachtende Zeitungsinterview von FPÖ-Landesrat Wolfgang Klinger. „Das liest sich ja fast wie ein zweites Rattengedicht. Nach Niederösterreich hat uns die Volkspartei jetzt auch in Oberösterreich einen völlig ungeeigneten und rassistischen Landesrat eingebrockt”, so Doppelbauer.

Tatsächlich sollten die Gemeinden mehr Mitspracherecht beim humanitären Bleiberecht bekommen, wie NEOS das konsequent fordern. „Denn jede Gemeinde hat mehr Anstand und Verantwortung als der für sie zuständige Landesrat!”, sagt Doppelbauer.

„Wundern darf sich Landeshauptmann Stelzer darüber aber wirklich nicht: Die FPÖ hat diese Ideologie einfach in ihrer DNA, dagegen hilft auch kein klärendes Gespräch zwischen Haimbuchner und Klinger."

Doppelbauer erinnert daran, dass Wolfgang Klinger den Posten als Landesrat ja überhaupt nur bekommen hat, weil schon sein Vorgänger Elmar Podgorschek einschlägig auffällig geworden war und der deutschen AfD Nachhilfe in Sachen Demokratiefeindlichkeit gegeben hat. „Jetzt zeigt sich, dass es nichts bringt, bei der FPÖ einfach nur das Personal auszutauschen - es bleibt trotzdem die FPÖ”, sagt Doppelbauer. „Ich erwarte mir, dass die Volkspartei und Landeshauptmann Stelzer sich von diesem eindeutigen Rassismus klar distanzieren und den Herren abberufen.” Und in Anspielung auf die wortidenten Wahlslogans von ÖVP und FPÖ sagt Doppelbauer: „Oder hat die ÖVP vielleicht Hemmungen, weil Klinger einer ist, der die gemeinsame Sprache von Kurz und Kickl spricht und die gleichen Werte teilt wie Kurz und Hofer??”

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