Hörl gegen Kogler: Sauberes Alpenwasser predigen und den Wein der Umwelt-NGOs trinken!

Wasserkraft muss genützt werden: Tirol zeigt sinn- und verantwortungsvolle Nutzung vor

  • Bei der Wasserkraft reicht dies von der sauberen Energie bis hin zum Hochwasserschutz. Daher muss diese Form der Energiegewinnung dort, wo sie Sinn macht und umsetzbar ist, weiter genützt werden
    Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes
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  • Es ist für mich nur schwer vorstellbar, dass Werner Kogler und die Grünen mit dieser Botschaft in Tirol auf Wahlkampftour gehen möchten!
    Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes
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Innsbruck (OTS) - Kritik übt Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hört an den Aussagen des Grünen Spitzenkandidaten Werner Kogler zum Ausbaustopp der Wasserkraft. "Sauberes Alpenwasser predigen und den Wein der Umwelt-NGOs trinken – das kann nicht das Motto für die Antwort auf diese dringliche Zukunftsfrage sein“, so Hörl. Tirol habe als Region vorexerziert, wie man die vorhandenen Ressourcen sinn- und verantwortungsvoll nützen kann.

Bei der Wasserkraft reicht dies von der sauberen Energie bis hin zum Hochwasserschutz. Daher muss diese Form der Energiegewinnung dort, wo sie Sinn macht und umsetzbar ist, weiter genützt werden“, stellt Hörl klar. Dass Kogler den Rufen der NGOs nach Photovoltaik und Windkraft folge, sei wenig überraschend. „Doch diese Forderung ist kein realistisches Modell für Tirol, was sich bereits bei der Diskussion um Windräder auf unseren Bergen gezeigt hat“, so Hörl.

Und auch in Sachen Photovoltaik müsse man der Bevölkerung betreffend Auswirkungen reinen Wein einschenken. So wird in einer Studie des Landes Tirol festgestellt, dass das Erreichen der ambitionierten Energiewende mit Wind und Sonnenenergie bis 2050 dazu führen würde, dass man landesweit pro Dorf eine Fläche von fünf Fußballfeldern als Photovoltaik-Kraftwerke einrichten müsste. „Es ist für mich nur schwer vorstellbar, dass Werner Kogler und die Grünen mit dieser Botschaft in Tirol auf Wahlkampftour gehen möchten!"

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