Ferienende Teil 1: Ö3-Verkehrsprognose vom 30.8. bis zum 1.9.2019

Wien (OTS) - Ferienende Teil eins in Österreich: Nächste Woche beginnt im Burgenland, in Niederösterreich und in Wien wieder die Schule. Aber auch im Norden der Niederlande und in zahlreichen deutschen Bundesländern enden die Sommerferien. Der Rückreiseverkehr bringt Staus auf den Transitrouten durch Österreich und stundenlange Wartezeiten an der Grenzen.

Hier wird es sicher längere Staus geben:

  • In Tirol auf der Fernpassstraße und der Zillertalstraße in beiden Richtungen,
  • in Südtirol auf der A13 vor dem Mautstelle Sterzing,
  • in Kärnten ist die A10 im Bereich zwischen Villach und Spittal immer wieder überlastet,
  • in Salzburg stehen die Kolonnen immer wieder auf der A10, der Tauernautobahn abschnittsweise zwischen dem Knoten Pongau und dem Knoten Salzburg,
  • in der Steiermark auf der A9 vor dem Gleinalmtunnel und dem Selzthaltunnel.

Keine Ausweichmöglichkeiten in Tirol und Salzburg

Seit dem Ferienbeginn können Urlauber/innen entlang der A10, der Tauernautobahn, oder auch auf der A12, der Inntalautobahn und der A13, der Brennerautobahn, dem Stau am Wochenende nicht mehr ausweichen. Auf der A10 werden sämtliche Abfahrten zwischen Puch-Urstein und St. Michael im Lungau für den Urlauberreiseverkehr gesperrt. Auch entlang der A12 im Raum Kufstein sowie im Raum Innsbruck und in der Folge auf der A13 ist das Ausweichen auf Landesstraßen für den Reiseverkehr nicht mehr möglich. Damit will man der Stau-Problematik entlang der Autobahnen entgegenwirken, denn viele Landesstraßen entlang der Autobahn sind nicht für so viele Fahrzeuge ausgelegt.

Wartezeiten an der Grenzen

Vor allem an den Grenzen sollte man lange Wartezeiten einplanen, an den letzten Reisewochenenden sind die Urlauber/innen bis zu drei Stunden im Stau gestanden.
- Vor allem in Slowenien vor dem Karawankentunnel,
- auf der A9 vor dem Grenzübergang Spielfeld,
- und auf der A1 vor der Grenze am Walserberg.

Grenzstaus in Slowenien und Kroatien

Die Urlauber/innen pilgern aber weiterhin Richtung Meer. Auch an den Grenzübergängen in Slowenien und Kroatien sollte man mit Wartezeiten bis zu zwei Stunden rechnen. Betroffen sind vor allem der Grenzübergang Gruškovje auf der Verbindung Maribor-Zagreb, sowie die Grenzübergänge Dragonja auf der Verbindung Koper-Kroatien und Sečovlje auf der Strecke Izola-Kroatien, jeweils in beiden Richtungen.

Schulbeginn

Ab Montag wird auf den Straßen in den größeren Städten wieder mehr los sein. Zumindest sind die meisten Sommerbaustellen in der Zwischenzeit abgebaut, wie etwa die Betonfeldsanierungen am Gürtel in Wien. Hier fährt ab Montag auch die U4 wieder durchgehend, deren Betrieb ja den ganzen Sommer über zwischen den Stationen Karlsplatz und Längenfeldgasse wegen Bauarbeiten eingestellt war.

Veranstaltungen

Austria Triathlon Podersdorf
Von Freitag bis Sonntag steht der Seewinkel im Zeichen des Triathlons. Es finden verschiedene Bewerbe, von der Sprint-Distanz bis zur Ironman-Distanz, statt. Verkehrsbehinderungen gibt es, wenn die Athlet/innen am Sattel sitzen. Bei der Ironman-Distanz werden die 180 km in sechs Runden zu je 30 km absolviert. Die Strecke führt von Podersdorf Richtung Frauenkirchen, kurz vor der Ortseinfahrt wird rechts abgebogen und Richtung Illmitz gefahren. Im Naturschutzgebiet geht es bis zur Darscho-Lacke und über Nebenstraßen zurück nach Podersdorf. Die Ö3-Verkehrsredaktion rät, den Bereich am besten am Samstag ganztägig und am Sonntagvormittag zu umfahren.

Ötztaler Radmarathon
Am Sonntag findet der 38. Ötztaler Radmarathon statt. 4.000 Teilnehmer/innen aus 40 Nationen werden erwartet. Der Startschuss fällt schon um 6.45 Uhr. Aus dem Ötztal geht es ins Kühtai, nach Innsbruck, zum Brenner, nach Südtirol und über den Jaufenpass und das Timmelsjoch wieder zurück nach Sölden. Hier muss man entlang der Strecke mit Straßensperren und Anhaltungen rechnen.

Gartenbaumesse in Tulln
Bis Montag findet die Gartenbaumesse in Tull statt. Mit dem Auto erreicht man sie am besten über die S5 und die Abfahrt Tulln. Man folgt der B19 bis über die Donaubrücke, ab hier ist das Messegelände angeschrieben. Sollten die Parkplätze direkt am Messegelände voll sein, gibt es umliegend zahlreiche beschilderte Parkplätze. Von dort bringen kostenlose Shuttlebusse die Besucher/innen zur Messe. Einen kostenlosen Shuttledienst gibt es auch vom Bahnhof Tullnerfeld und vom Hauptbahnhof Tulln.

Die Ö3-Verkehrsredaktion informiert jeweils zur vollen und zur halben Stunden über alle Verkehrsbehinderungen und über die genaue Situation auf den Ausweichstrecken. Alle aktuellen Verkehrsmeldungen sind in Echtzeit auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf dem Navi-Display und auf der Ö3-Homepage abrufbar und werden laufend aktualisiert.

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