• 26.08.2019, 14:10:28
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FPÖ-Darmann zu AKW Krsko: Slowenischer Regierungschef leidet offenbar unter Realitätsverlust!

Akutgefahr des Atomkraftwerkes Krsko muss beseitigt werden – Kernenergie darf in Europa keine Zukunft haben

Utl.: Akutgefahr des Atomkraftwerkes Krsko muss beseitigt werden –
Kernenergie darf in Europa keine Zukunft haben =

Klagenfurt (OTS) - Mit völligem Unverständnis reagiert der Kärntner
FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann auf die jüngsten Aussagen des
slowenischen Regierungschefs Marjan Sarec, wonach Österreich noch
dankbar dafür sein werde, wenn Slowenien einen zweiten Atomreaktor in
Krsko errichtet. Sarec leide offenbar unter einem gefährlichen
politischen Realitätsverlust. „Wenn der Regierungschef eines
Nachbarlandes meint, dass Österreich für die tickende Zeitbombe in
Krsko Dankbarkeit erweisen sollte, kann ich mir das nur mit völligem
Realitätsverlust von Sarec erklären“, so Darmann. Sarec sollte
vielmehr in Verantwortung für die eigenen Staatsbürger und für die
Nachbarländer den Ausstieg aus der unverantwortlichen Nuklearenergie
vorantreiben.

„Slowenien muss endlich auch einen Gedanken im Hinblick auf die
jederzeit möglichen Erdbeben in Krsko investieren, wo heute, morgen
oder in zehn Jahren ein Supergau passieren könnte, nur weil die
slowenische Parteipolitik das Risiko verdrängt“, so der Kärntner
FPÖ-Chef. Auch die EU ist gefordert, Maßnahmen zu setzen, wie diese
Akutgefahr des Atomkraftwerkes Krsko im Sinne des gesamten
gefährdeten europäischen Kontinentes endlich beseitigt werden kann.
„Statt Milliarden Euro an EU-Geldern in dunkle Kanäle fließen zu
lassen, sollte mit diesen Mitteln besser Slowenien beim Ausbau der
erneuerbaren Energie unterstützt werden. So könnte der rasche
Ausstieg Sloweniens aus der Atomkraft ermöglicht werden“, betont
Darmann.

Für die FPÖ ist klar, dass Kernenergie in Europa keine Zukunft hat
und dass kein zweiter Reaktor in Krsko gebaut werden darf. „Darüber
hinaus fordern wir seit langem die ehestmögliche Schließung des
völlig veralteten AKW Krsko, da eine Atomkatastrophe dramatische
Auswirkungen für ganz Mitteleuropa hätte“, betont der FPÖ-Chef. Er
warte in dieser Frage auch noch immer auf den entschiedenen Protest
der Kärntner Slowenenorganisationen gegenüber der Republik Slowenien,
denn reines Kuschen vor dem „mütterlichen“ Geldgeber Slowenien ist in
dieser für Kärnten so lebenswichtigen Frage zu wenig.

(Schluss)

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