- 26.08.2019, 12:36:06
- /
- OTS0078
Wölbitsch/Schwarz an Czernohorszky: SPÖ ist gegen das Kopftuchverbot
Antrag der neuen Volkspartei Wien für ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen bis 14 an Wiens Schulen – Wiener SPÖ muss Farbe bekennen
Utl.: Antrag der neuen Volkspartei Wien für ein Kopftuchverbot für
Lehrerinnen und Schülerinnen bis 14 an Wiens Schulen – Wiener
SPÖ muss Farbe bekennen =
Wien (OTS) - „Wer sich nicht klar zu einem Kopftuchverbot in der
Schule bekennt, ist eindeutig dagegen. Dann sollte die SPÖ aber auch
den Mut haben, es offen auszusprechen“, so Stadtrat Markus Wölbitsch
zu heutigen Aussagen von Bildungsstadtrat Czernohorszky. Dieser habe
auf die Frage nach einem Kopftuchverbot in der Schule ausweichend und
unzureichend geantwortet. „Genau diese rot-grüne
Beschwichtigungspolitik hat die Radikalisierung und Islamisierung in
Wiens Klassenzimmern erst möglich gemacht“, so Wölbitsch. „Wir wollen
nicht, dass junge Mädchen in Wiens Schulen Kopftuch tragen. Ebenso
soll es Lehrerinnen verboten sein, ein Kopftuch zu tragen. Gerade in
der Schule dürfen religiöse Zwänge und Ideologie keinen Platz und
Raum haben. Daher ist eine Ausweitung des Kopftuchverbots auf
Schülerinnen bis 14 Jahre und Lehrerinnen nicht nur sinnvoll, sondern
unumgänglich“, so Wölbitsch.
Die neue Volkspartei Wien wird dazu im nächsten Gemeinderat einen
entsprechenden Beschlussantrag einbringen, um etwa ein Kopftuchverbot
bei Landeslehrerinnen umzusetzen. „Dann muss die SPÖ Farbe bekennen.
Wer wirklich gegen Radikalisierung auftreten und
Parallelgesellschaften verhindern will, wird diesem Antrag auch
zustimmen“, so Bildungssprecherin Sabine Schwarz. „Junge Mädchen
sollen sich frei und unabhängig zu selbstbestimmten Frauen entwickeln
können. Dazu muss die Gleichstellung von Mann und Frau vor allem in
der Schule gelebt und praktiziert werden. Gerade dort müssen junge
Mädchen vor Stigmatisierung geschützt werden. Wiens Lehrerinnen und
Lehrer erzählen am laufenden Band von zunehmenden kulturellen und
ethnischen Konflikten im Klassenzimmer. Bildungsstadtrat
Czernohorszky sollte sich deshalb jetzt vor Schulbeginn das Buch von
Susanne Wiesinger über die Radikalisierung im Klassenzimmer zu Gemüte
führen und dann klar Stellung beziehen. Es geht um die Zukunft der
Mädchen in dieser Stadt – schließlich haben Lehrerinnen eine nicht zu
unterschätzende Vorbildwirkung“, so Schwarz abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






