• 23.08.2019, 12:28:21
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  • OTS0106

FPÖ-Rauch/Staller: „Ausbaupläne des AKW Krsko umgehend stoppen!“

„Freiheitliche sehen Sicherheit der österreichischen Bevölkerung gefährdet und fordern die slowenische Regierung auf, sich von Ausbauplänen abzuwenden“

Utl.: „Freiheitliche sehen Sicherheit der österreichischen
Bevölkerung gefährdet und fordern die slowenische Regierung
auf, sich von Ausbauplänen abzuwenden“ =

Wien (OTS) - Bekanntlich treibt Slowenien den Ausbau und eine
Laufzeitverlängerung des AKW Krsko bis 2043 mit allen Mitteln voran.
Bereits die Verlängerung der Laufzeit des Atomkraftwerkes sorgte für
Unsicherheit und Unverständnis in der österreichischen Bevölkerung.
Wie nun bekannt wurde, ist auch ein zweiter Atommeiler im Kraftwerk
geplant. FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch dazu: „Die Ausbaupläne
des AKW Krsko sind umgehend zu stoppen. Die österreichische Regierung
sowie die EU sind nun gefordert, einzuschreiten!“

„Die Pläne der slowenischen Regierung sind angesichts der Tatsache,
dass es beim bestehenden Atommeiler im Erdbebengebiet immer wieder zu
gefährlichen Zwischenfällen kam, völlig verantwortungslos. Statt dem
Bau eines neuen Reaktors sollte man vielmehr die Schließung des
veralteten Atomkraftwerkes andenken“, so der FPÖ-Umweltsprecher.

„Die derzeitige Regierung sowie die Europäische Union sind nun in der
Verantwortung, gegen die Ausbaupläne aufzutreten. Es kann nicht sein,
dass ein Uralt-AKW auf einer Erdbebenlinie einfach ohne Rücksicht auf
Verluste ausgebaut werden darf. Wer derartige Projekte zulässt,
handelt fahrlässig und verantwortungslos. Die FPÖ wird alles
daransetzen, dass nun Maßnahmen gegen den Bau eingeleitet werden. Es
darf nur einen Weg geben – nämlich den Weg der erneuerbaren
Energieformen“, betonte Rauch.

„Das AKW Krsko stellt insbesondere aufgrund der Tatsache, dass sich
dieses in einem Erdbebengebiet befindet, eine massive Gefährdung für
Österreich und ganz Mitteleuropa dar. Mehrere Expertenberichte
beweisen, dass bereits kleinste Erschütterungen bedrohliche Ausmaße
erreichen könnten. Kaum vorstellbar, welch dramatische Auswirkungen
eine Atomkatastrophe im AKW Krsko hätte. Der Ausbau des Kraftwerks
muss jedenfalls gestoppt werden. Darüber hinaus darf es auch keine
Verlängerung der Laufzeit des bestehenden völlig veralteten AKW Krsko
geben“, so LAbg. Hedwig Staller, Umweltsprecherin im Freiheitlichen
Landtagsklub.

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