- 22.08.2019, 12:51:53
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FPÖ-Hofer: Erhöhung des Diesel-Preises kommt für FPÖ nicht in Frage
Abschaffung des Dieselprivilegs würde Pendler belasten und Transit kaum eindämmen
Utl.: Abschaffung des Dieselprivilegs würde Pendler belasten und
Transit kaum eindämmen =
Wien (OTS) - „Eine Erhöhung des Dieselpreises etwa durch eine
Abschaffung des Dieselprivilegs kommt für die FPÖ nicht in Frage. In
den vergangenen Jahren hat man die Menschen dazu gelockt,
Dieselfahrzeuge zu kaufen, weil diese weniger CO2 produzieren als
Benziner. Wir hatten dadurch in Österreich im Jahr 2017 ca. 2,7
Millionen zugelassene Dieselfahrzeuge. Wenn man den Dieselpreis
erhöht, belastet man viele Pendler. Im Gegenzug beweisen Studien,
dass ein höherer Dieselpreis den Transit durch Österreich nicht
eindämmen würde“, sagte heute der designierte FPÖ-Bundesparteiobmann
und Klubobmann Norbert Hofer zum Ansinnen von ÖVP-Obmann Sebastian
Kurz, das Dieselprivileg abzuschaffen und das Autofahren dadurch
teurer zu machen.
Hofer erklärte, dass er als Verkehrsminister geplant hatte, die
Kurzzeitvignette teurer zu machen und im Gegenzug den Preis für die
Jahresvignette zu senken, um damit die Österreicher zu entlasten.
„Diese Maßnahme wäre aufkommensneutral gewesen und hätte bewirkt,
dass die Fahrt durch Österreich und damit auch der Transitverkehr
teurer geworden wäre. Denn wenn man die Kosten mit Italien oder
Kroatien vergleicht, wird man feststellen, dass das Durchfahren durch
Österreich günstig ist“, so der FPÖ-Chef, der feststellt, dass er
diese Maßnahme bereits umgesetzt hätte, wäre es nicht zum Bruch der
Koalition gekommen.
Hofer betonte weiters, dass er als Verkehrsminister die Maßnahmen
Tirols für ein Abfahrverbot von Lkw zu Billigtankstellen immer massiv
befürwortet habe. Bei einer neuerlichen Regierungsbeteiligung der FPÖ
werde man Tirol im Kampf gegen die Transitlawine mit aller Kraft
unterstützten.
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