Vilimsky: „Fordere ÖVP auf, zu den plausibel klingenden Vorwürfen konkret Stellung zu beziehen“

„Verdacht, dass ÖVP bereits 2017 von Ibiza-Video Kenntnis hatte, wird immer konkreter“

Wien (OTS) - „Der Verdacht, dass nicht nur NEOS und SPÖ, sondern vor allem auch die ÖVP bereits seit Sommer 2017 vom Ibiza-Video Kenntnis hatte, wird immer konkreter. Wenn das so war, dann würde das bedeuten, dass die ÖVP bereits im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ die Inhalte des Videos gekannt hat. Auch die in diesem Zusammenhang kolportierten ÖVP-Mails und die geheime und vermutlich illegale Schredder-Aktion im Bundeskanzleramt erscheinen damit in einem ganz neuen Licht. Ich fordere daher die ÖVP auf, Licht ins Dunkel zu bringen und zu den plausibel klingenden Vorwürfen konkret Stellung zu beziehen“, sagte heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky in Bezug auf einen Bericht der Tageszeitung „Österreich“. Dort wird erstmals konkret darüber berichtet, dass der wichtigste Lobbyist der ÖVP im Wahlkampf, Herr D. K., ebenfalls die Video-Informationen und einen Kaufpreis erhielt und es überraschend gewesen wäre, wenn er die heißen News nicht an die ÖVP weitergegeben hätte. Daraus entstand dann vielleicht ein E-Mail-Verkehr, der sich auf den Schredder-Platten finden könnte. Auch vom BVT soll die ÖVP über die Existenz dieses Videos informiert worden sein, so „Österreich“.

Es sei zu begrüßen, dass auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft offenbar den möglichen Zusammenhang Ibiza-Video und ÖVP-Schredderaktion erkannt habe und in diese Richtung Ermittlungen durchführe. „Es reicht jedenfalls nicht mehr aus, wenn die ÖVP bei jedem Vorwurf nur mehr „Schmutzkübel“ schreit und mit allen Mitteln versucht, für sie möglicherweise unangenehme Vorgänge in Zusammenhang mit dem Ibiza-Video zu vertuschen“, betonte Vilimsky.

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