Grüne zu Strache-Razzia: Türkis-blaue Ära gehört rasch und nachhaltig aufgeklärt

Ernst-Dziedzic: Kolportierter Posten-Deal zwischen ÖVP und FPÖ alarmierend

Wien (OTS) - "Das blaue Posten-Roulette dreht sich weiter. Unfassbar und unverantwortlich, was die FPÖ in weniger als zwei Jahren zum Schaden der Republik angerichtet hat. Und die ÖVP hat offensichtlich nicht nur zugeschaut, sondern scheint auch abgenickt zu haben", konstatiert die Grüne Bundesrätin und NR-Kandidatin Ewa Ernst-Dziedzic anlässlich der bekannt gewordenen Razzien bei Ex-Vizekanzler Strache und Ex-Klubobmann Gudenus sowie den Vorwürfen zu Postenschacher bei den Casinos Austria, die dazu geführt haben. "Die Bevölkerung hat sich Anstand in der Politik verdient. Dass es jetzt Razzien beim ehemaligen Vizekanzler gibt, wirft ein desaströses Bild auf die türkis-blaue Regierungszeit." Alarmierend ist in diesem Zusammenhang für Ernst-Dziedzic auch der kolportierte Posten-Deal (Casinos-Vorstand) zwischen den damaligen Regierungsparteien ÖVP und FPÖ.

Darüberhinaus soll ÖVP-Chef Kurz Strache - so behauptet dieser im Interview - bereits eine neuerliche Koalition versprochen haben. "Das klingt angesichts ständig neu auftauchender Enthüllungen bedrohlich", sagt Ernst-Dziedzic. Die Grüne kündigt an, dass ihre Partei - sollte der Wiedereinzug ins Parlament im Herbst gelingen - alles daran setzen werde, um die Vorwürfe dieser Ära gehört rasch und nachhaltig aufzuklären. "Wir dürfen nicht vergessen, wieso es in Österreich Neuwahlen gibt. Kurz und Strache müssen zur Verantwortung gezogen werden. Da können sie so viel schreddern wie sie wollen, wir lassen nicht locker und werden hier auf Transparenz pochen."

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