AktionsGemeinschaft: Übergangsregierung lässt 150 FH-Studierende um Studienplatz zittern

AG-Obmann Ramusch: "Bierlein muss Machtwort sprechen und Mittel umgehend freigeben"

Wien (OTS) - Rund 150 Studierende an der FH-Campus Wien wissen derzeit nicht, ob sie ihr Bachelor- oder Masterstudium in den Studienrichtungen Tax Management bzw. Public Management in diesem Jahr planmäßig beginnen können. Grund dafür ist, dass die Übergangsregierung sich weigert, von den Ministerien bereits zugesagte Mittel zur Finanzierung der Studiengänge freizugeben.

"Die FH-Studierenden sind darauf angewiesen, ihr berufsbegleitendes Studium langfristig planen zu können. Dieser Balance-Akt zwischen Arbeit, Familie und Studium ist auch bei klaren Verhältnissen schon ein Kunststück und verdient großen Respekt", so der Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, Dominik Ramusch, der weiter festhält: "Dass diese Leute nun drei Wochen vor dem geplanten Studienbeginn nicht wissen, ob dieses überhaupt zustande kommt, ist eine Farce. Übergangskanzlerin Brigitte Bierlein muss nun ein Machtwort sprechen und die benötigten Mittel umgehend freigeben."

Besonders bizarr sei, dass die betroffenen Studiengänge auch von vielen Beamten aus dem Finanzministerium besucht werden: "Obwohl eine große Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst ansteht, ist die Übergangsregierung scheinbar nicht bereit, die notwendigen Maßnahmen zu setzen, um neues, qualifiziertes Personal sicherzustellen", meint Ramusch.

Abschließend stellt der AG-Bundesobmann klar: "Es ist die Aufgabe der Übergangsregierung, die Amtsgeschäfte verantwortungsvoll zu führen und Entscheidungen im Sinne der Republik zu treffen, bis wieder eine gewählte Bundesregierung übernimmt. Dieser Verantwortung wird sie mit der momentanen Blockadehaltung aber nicht gerecht. Wir appellieren daher an die Entscheidungsträger, die Zukunft der Studierenden ernst zu nehmen und rasch eine Entscheidung der Vernunft zu treffen."

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