Neue Volkspartei Landstraße: Teile des 3. Bezirks sind die Hitzepole in der Stadt

Maßnahmen auf Bezirksebene dringend notwendig. Fehlplanungen der Vergangenheit in Zukunft vermeiden.

Wien (OTS) - Dieser Tage wurde von der Stadt Wien die Hitzekarte präsentiert. Sie zeigt wo es in der Stadt am heißesten ist. Auch der dritte Bezirk hat unter der zunehmenden Hitze zu leiden, manche Landstraßer Grätzel v.a. rund um das Fasanviertel und Eurogate zählen zu den Hitzepolen Wiens. Die rot-grüne Stadtregierung verspricht hier Abhilfe. Leider bleibt es oft bei gut gemeinten Ankündigungen, die aber nicht umgesetzt werden. Vielmehr werden Hitzepole noch zusätzlich herbeigeführt. „Negativbeispiel in diesem Zusammenhang ist der Fred-Zinnemann-Platz, der erst vor wenigen Jahren neu gestaltet wurde. Hier wurde eine Betonwüste geschaffen, die zusätzlich die Hitzeentwicklung in dem Grätzel ‚befeuert‘. Es wurde aktiv zu mehr Hitze in der Landstraße beigetragen! Eine solche Fehlplanung darf es von Seiten Rot-Grün nicht mehr geben“, so der Landstraßer ÖVP-Klubobmann Georg Keri und ÖVP-Bezirksrat Markus Benesch.

Folgende Maßnahmen, um der Hitzentwicklung in den kommenden Jahren effektiv entgegen zu wirken, sind aus Sicht der ÖVP Landstraße dringend erforderlich – entsprechende Anträge wurden auch im Landstraßer Bezirksparlament immer wieder eingebracht:

  • Landstraßer Hitzeplan: konkrete Festlegung geeigneter Maßnahmen, um der Hitze entgegen zu wirken.
  • Entsiegelung großer Betonflächen. Zum Beispiel die langjährige Forderung die Betonwüste am Schwarzenbergplatz zu beseitigen und den Grünanteil zu erhöhen.
  • Gezielte Pflanzung von Bäumen in den am meisten betroffenen Grätzeln.
  • Besondere Rücksichtnahme bei den Planungen in den Stadtentwicklungsgebieten, damit Fehlplanungen wie am Fred-Zinnemann Platz vermieden werden.
  • Schattenspendende Einrichtungen im öffentlichen Raum, wie z.B. auf Spielplätzen.

„Die extremen Hitzephasen während der letzten Jahre machen eine Reaktion gerade auch auf Bezirksebene dringend erforderlich. Wir werden uns weiterhin mit aller Vehemenz dafür einsetzen und versuchen Rot-Grün endlich von den notwendigen Maßnahmen für eine klimaangepasste Planung auf der Landstraße zu überzeugen“, so Keri und Benesch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Georg Keri
Klubobmann Neue Volkspartei Landstraße
georg.keri@wien.oevp.at

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