- 07.08.2019, 12:00:27
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FPÖ-Darmann: Bäume-Vergewaltigung und Missbrauch des Stadions durch „SPÖ-Kunstprojekt“ sind ein Skandal
Absurdität von „For Forest“ wird durch Bäume-Transport ins Klagenfurter Stadion dokumentiert
Utl.: Absurdität von „For Forest“ wird durch Bäume-Transport ins
Klagenfurter Stadion dokumentiert =
Klagenfurt (OTS) - „Jeder, der die Natur liebt, kann nur mit
Befremden zur Kenntnis nehmen, welche Gewalt Bäumen angetan wird,
damit das Projekt „For Forest – Wald im Klagenfurter Stadion“
umgesetzt werden kann. Die "Wissenschaftlerin des Jahres 2013" Verena
Winiwarter hat ja mit deutlichen Worten auf diesen frevelhaften
Umgang mit der Natur für den zweifelhaften Zweck einer
Kunstinstallation hingewiesen. Die aktuellen Medienberichte über
Bäume-Umsiedlung bestätigen ihre Warnungen“, erklärt der Kärntner
FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.
Der ökologische Fußabdruck dieses Projektes sei desaströs. „Beim
Antransport der Bäume aus halb Europa wurden etwa 20 Tonnen CO 2
produziert. In diesen Tagen werden die Bäume durch das rohe
Aufstellen im Stadion erneut malträtiert“, kritisiert Darmann.
Trotzdem werde diese Vergewaltigung der Natur den Veranstalter dieses
Projektes sowie die ihn unterstützenden SPÖ, ÖVP und Grüne nicht
daran hindern, „For forest“ als angebliche Mahnung gegen den Raubbau
der Natur zu verkaufen, betont Darmann.
„Für SPÖ und ÖVP in der Landes- und Stadtregierung ist „For forest“
ein Prestigeprojekt. Sie werden alles tun, um die fragwürdigen
Begleitumstände dieses Projektes zu verschweigen. „Die
Bäume-Vergewaltigung und der Missbrauch des Stadions durch
„SPÖ-Kunstprojekt“ sind ein Skandal“, so Darmann.
Bezeichnend sei auch, dass die Klagenfurter Grünen zu diesem von
ihnen mitbeschlossenen Baumfrevel schweigen.
Wie absurd dieses Projekt ist, illustrierten Kommentare jener
Mitarbeiter, die das Projekt umsetzen müssen. Einer meinte, diese
Arbeit sei einzigartig, sie werde sich nirgendwo anders wiederholen.
„Es wird wohl niemand anderswo Politiker finden, die wie die Kärntner
SPÖ und ÖVP ein Stadion für so ein skurriles Projekt monatelang
„gratis“ zur Verfügung stellen“ stellt Darmann fest.
Er sieht einen mehrfachen Schaden. „Wirtschaftlich entstehen
Millionenverluste, weil mehrere Fußball-Großereignisse des WAC und
des Nationalteams mit Zehntausenden Zuschauern nicht im Klagenfurter
Stadion stattfinden können. Ökologisch gesehen ist „For forest“ ein
abschreckendes Beispiel dafür, wie man mit der Natur nicht umgehen
sollte. Die politische Verantwortung dafür tragen LH Peter Kaiser und
SPÖ-Bürgermeisterin Marialuise Mathiaschitz“, erklärt Darmann
abschließend.
(Schluss)
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