NEOS zum Tax Freedom Day: Es braucht endlich eine radikale Entlastungen für alle

Sepp Schellhorn: „Die gute Wirtschaftslage sorgt für Rückenwind - kommt aber vor allem im Finanzministerium und nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern an.“

Wien (OTS) - Der 5. August ist ein Trauertag für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Denn erst mit dem Tax Freedom Day arbeiten die durchschnittlichen Steuerzahler_innen in die eigene Tasche. „In kaum einem anderen Land muss ein Durchschnittsverdiener so lange arbeiten, bis er die gesamten Steuern und Zwangsabgaben abgegolten hat - und das obwohl die Einnahmen für den Staat so ausgiebig sprudeln wie noch nie. Das Finanzministerium greift weiter herzhaft in die Taschen der Bürgerinnen und Bürger“, zeigt sich NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn verärgert. Allein im ersten Halbjahr haben die Österreicher_innen 676,1 Millionen Euro mehr an Lohnsteuer gezahlt - immerhin eine saftige Steigerung von 5,3 Prozent. Auch bei der Körperschaftssteuer für Unternehmen hat Österreich in den ersten beiden Quartalen kräftig zugelangt. Unter dem Strich steht ein Plus vom mehr als 10 Prozent. „Die gute Wirtschaftslage sorgt für Rückenwind - kommt aber dank ÖVP, SPÖ und FPÖ vor allem im Finanzministerium und nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern an. Nach der Wahl müssen wir für eine radikale Entlastung sorgen!“

Abgabenquote auf unter 40 Prozent senken!

Mit den ständigen Marketinggags und der andauernden Symbolpolitik von ÖVP, SPÖ und FPÖ müsse nach der Wahl Schluss sein. „Es braucht schnellstens eine echte Entlastung für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler! Wir müssen die Abgabenquote auf unter 40 Prozent senken, von der Arbeitnehmer und Unternehmer gleichermaßen profitieren. Die Mitarbeiter kosten zu viel und verdienen zu wenig. Für jeden Euro, den etwa mein Koch an Lohn auf sein Konto bekommt, geht ein Euro an den Finanzminister. Das ist eine Zumutung!,“ fordert Schellhorn. Dazu gehört eine massive Senkung der Lohn- und Einkommensteuer sowie eine Senkung der Lohnnebenkosten und der Körperschaftssteuer. „Und schaffen wir endlich die unsägliche Kalte Progression ab. Bisher hat gerade die ÖVP das Ende dieses heimlichen Griffs in die Geldbörse stets verschoben. Warten wir nicht länger, handeln wir jetzt - damit den Menschen mehr Geld zum Leben im Börserl bleibt,“ fordert der NEOS-Wirtschaftssprecher abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001