Die MOL Gruppe ist auf gutem Weg ihr Jahresziel zu erreichen oder gar zu übertreffen

Budapest (OTS) -

  • MOL Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein CCS EBITDA von USD 1,15 Mrd. - genau die Hälfte des EBITDA-Jahresziels
  • Upstream-EBITDA ging leicht zurück, aber das Segment ist nach wie vor der größte Free Cashflow-Generator der Gruppe
  • Bereinigtes Downstream-CCS EBITDA lag im ersten Halbjahr bei USD 403 Mio. und befindet sich damit aufgrund schwächerer Raffineriemargen unter dem Vorjahreswert
  • EBITDA im Bereich Consumer Services stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6 % an
  • Nettogewinn im ersten Halbjahr 2019 betrug USD 444 Mio.

Budapest, 2. August 2019 – Die MOL Gruppe hat heute ihre Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2019 bekanntgegeben. In den ersten sechs Monaten erwirtschaftete die MOL Gruppe USD 1,15 Mrd. EBITDA und erreicht damit genau die Hälfte des EBITDA-Jahresziels.

Das EBITDA des Upstream-Bereichs sank im ersten Halbjahr 2019 aufgrund höherer Produktionsmengen bei niedrigeren Öl- und Gaspreisen um 10 % auf USD 553 Mio. Das Segment ist aber dennoch nach wie vor der größte Free Cashflow-Generator des Konzerns. Die durchschnittliche tägliche Kohlenwasserstoffproduktion lag bei 111,8 boed (Barrels Öläquivalent pro Tag) und ist damit um 2 % höher als im Vorjahr.

Das bereinigte CSS EBITDA im Downstream-Bereich betrug im ersten Halbjahr USD 403 Mio. und lag damit 18 % unter dem Vorjahreswert. Diese Entwicklung ist auf die sich eintrübende makroökonomische Situation und niedrigere Margen im Raffineriebereich zurückzuführen, die einen beträchtlichen negativen Einfluss auf das Downstream EBITDA der ersten sechs Monate hatten.

Das EBITDA-Wachstum im Bereich Consumer Services blieb aufgrund der weiterhin dynamischen Expansion der Non Fuel- und Fuel-Margen zweistellig. Jedoch verlangsamte es sich im Vergleich mit der Vorjahrsperiode um 6 % auf USD 207 Mio. Das starke Wirtschaftswachstum der CEE-Region und das Wachstum der Brennstoffmärkte (konstant bei ungefähr 3 %) halten allerdings an und unterstützten den Bereich nach wie vor.

Das Gas Midstream-Segment erreichte im ersten Halbjahr ein EBITDA von USD 89 Mio. und lag damit 24 % unter dem Vorjahreswert. Nach dem kürzlichen Erwerb der slowakisch-ungarischen Erdgasverbindung ist FGSZ (MOL Gas Midstream) der einzige Transmission System Operator (TSO) für Erdgas in Ungarn.

Zsolt Hernádi, CEO-Chairman der MOL Gruppe, kommentierte das Finanzergebnis: "Unser belastbares, integriertes Geschäftsmodell ermöglichte es uns, im ersten Halbjahr 2019 USD 1,15 Mrd. EBITDA zu erzielen. Somit liegen wir trotz niedrigerer Ölpreise und deutlich schwächerer Raffineriemargen nur leicht unter dem hervorragenden Niveau des Vorjahres. Wir sind damit weiterhin auf gutem Weg, unsere Jahresprognose von USD 2,3 Mrd. bereinigtes CCS EBITDA zu erreichen bzw. zu übertreffen. Wir haben weiterhin einen positiven vereinfachten Free Cashflow erwirtschaftet, auch wenn wir fast USD 300 Mio. für strategische Transformationsprojekte aufgewendet haben, darunter auch die neue Polyol-Anlage, bei welcher alles nach Plan verläuft.“

Über die MOL Gruppe

Die MOL Gruppe ist ein integriertes, international tätiges Öl- und Gasunternehmen mit Stammsitz in Budapest, Ungarn. Die Gruppe ist in mehr als 40 Ländern mit einer dynamischen internationalen Belegschaft von 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer mehr als hundertjährigen Erfolgsgeschichte im Energiebereich tätig. Die Explorations- und Produktionsaktivitäten der MOL Gruppe werden durch die Erfahrung von über 75 Jahren im Bereich Kohlenwasserstoff unterstützt. Derzeit wird in acht Ländern produziert, in dreizehn Ländern gibt es Explorationsgebiete. Die MOL Gruppe betreibt vier Raffinerien und zwei petrochemische Anlagen in einer integrierten Lieferkette in Ungarn, der Slowakei und Kroatien und besitzt ein Netzwerk von fast 2.000 Tankstellen in insgesamt zehn Ländern Zentral- und Südosteuropas.

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