Arbeitslosigkeit: Wirtschaftsbund fordert Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland

Fachkräftemangel muss Top-Priorität für die nächste Bundesregierung haben

Wien (OTS) - „Die Kluft zwischen offenen Stellen und Arbeitssuchenden driftet in Österreich weiter auseinander. Ohne zusätzlicher Arbeitskräfte aus dem EU-Raum und Drittstaaten wird es auf Dauer nicht gehen. Österreich muss hier attraktiver für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem EU-Raum werden“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen. Demnach ist die Arbeitslosigkeit im Juli 2019 in Österreich um 4,5 Prozent beziehungsweise um 15.387 Personen gesunken, die Zahl der offenen Stellen hingegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf 83.413 offene Stellen gestiegen.

„Hier wird die nächste Bundesregierung gefordert sein, die Rot-Weiß-Rot-Karte weiter zu entwickeln. Verfahren müssen verkürzt und Anforderungen vereinfacht werden, denn im Wettkampf um die besten Köpfe spielt der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle. In der Praxis brauchen Verfahren noch immer mehrere Wochen. Auch für Arbeitskräfte aus dem EU-Raum müssen wir rasch attraktiver werden. Im EU-Vergleich hinken wir hier noch immer hinten nach. Andernfalls profitiert unser Wirtschaftsstandort nicht von der anhaltenden positiven Konjunktur, weil unsere Unternehmer keine Aufträge annehmen können“, so Egger abschließend.

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