SPÖ Währing gegen die Auflassung der Polizeiinspektion Gersthofer Straße

Wien (OTS/SPW) - Die SPÖ Währing spricht sich gegen die Auflassung der Polizeiinspektion Gersthofer Straße 135 per 12. August aus. „Denn damit droht ein Sicherheitsmanko in Gersthof und Pötzleinsdorf bis nach Neustift“, warnt SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Andreas Höferl. „Hier wird ein falsches Sparen bei der Sicherheit der Wiener Bevölkerung fortgesetzt. Seit Jahren gibt es einen Mangel an Polizistinnen und Polizisten in Wien. Die Polizeiinspektionen sind baulich in schlechtem Zustand. Anstatt hier zu investieren, wird Geld für Polizeipferde verschwendet. Dieser unsinnige Fetisch vom Staat, der sparen muss, zeigt hier ganz besonders negative Auswirkungen. Ich erwarte mir, dass die Auflassung dieser Polizeiinspektion zumindest durch mehr Streifen wettgemacht wird“, fordert Höferl. ****

Höferl weist außerdem darauf hin, dass sich die Bezirksvertretung Währing im Juni 2018 auf Initiative der SPÖ Währing einstimmig gegen die Auflassung von Polizeiinspektionen in Währing ausgesprochen hat. Nach der Auflassung der PI Gersthofer Straße wird es für den Bezirk, der mehr als 50.000 EinwohnerInnen hat, nur mehr zwei Polizeiinspektionen geben. „Gleich große Städte wie St. Pölten, Wiener Neustadt oder Wels haben drei Polizeiinspektionen. Man bekommt den Eindruck, dass beim roten Wien mit einem anderen politischen Maß gemessen wird als beim schwarzen Niederösterreich oder Oberösterreich“, so Höferl. Gegen die Schließung spricht sich auch die Personalvertretung der Polizei aus.

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