Liste G!LT: Nein zur Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters

Wien (OTS) - Den sich abzeichnenden Plänen zur Erhöhung des Pensionsalters nach der Nationalratswahl erteilte die Liste GILT in ihrem Dienstags-Pressegespräch in Vertretung des Allgemeinwillens der Österreicherinnen und Österreicher eine klare Absage.

78% der Österreicher sind gegen solche Pläne, und die Wahrscheinlichkeit, dass ein repräsentativ ausgelostes Bürgerparlament sie ablehnt, beträgt 89%.

Solange die Arbeitslosigkeit in Österreich hoch ist, insbesondere für Arbeitnehmer über 50, würden so verdiente Pensionisten zu problematischen Arbeitslosen gemacht. Befürchtungen, dass das Pensionssystem künftig das Budget überlasten wird, kann mit freiwilligen Anreizsystemen, mit Zu- und Abschlägen entgegnet werden. Weiters sind die Sozialpartner aufgerufen, unter dem Aspekt der Altersarbeitslosigkeit die Kollektivverträge sowie Steuern und Abgaben für ältere Arbeitnehmer fundamental zu überarbeiten.

Zwei weitere Forderungen im GILT Programmkatalog, der den Allgemeinwillen der Österreicher zu 42 Themen darstellt, sind die Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren, sofern die Unabhängigkeit des ORF vom Parteiensystem nicht hergestellt wird, insbesondere soll der Etikettenschwindel des angeblichen Publikumsrats (ohne Publikum) behoben werden.

Weiters fordert GILT namens der Österreicher eine Erweiterung der Prüfrechte des Rechnungshofs für Parteifinanzen, die von den Parteien selbst beschlossenen Strafen als Prozentsatz der Überschreitung sind zahnlos. Vielmehr soll die staatliche Parteiförderung um den Prozentsatz der Überschreitung gekürzt werden.

Über GILT:

Die Liste GILT ist die strikt unparteiische Stimme des Allgemeinwillens der Österreicherinnen und Österreicher. Im Falle eines Einzugs ins Parlament entscheiden bei GILT repräsentative ausgeloste Bürgerparlamente – ungeachtet der Parteizugehörigkeit – nach öffentlicher und transparenter Expertenanhörung sowie detaillierter Vernunftdebatte über Gesetzesvorschläge und große Staatsaufträge. Dies garantiert eine am Allgemeinwohl orientierte, vertrauenswürdige Politik ohne Lobbyismus und strukturelle Korruption. Indikative Positionen ermittelt GILT durch moderne deliberative Befragungsmethoden.

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