- 30.07.2019, 09:37:06
- /
- OTS0026
Europaspange: Land NÖ, ASFINAG und ÖBB unterzeichneten „Letter of Intent“
Verkehrsinfrastruktur soll im nördlichen Niederösterreich gemeinsam vorangetrieben werden
Utl.: Verkehrsinfrastruktur soll im nördlichen Niederösterreich
gemeinsam vorangetrieben werden =
St. Pölten (OTS/NLK) - Um den Norden Niederösterreichs besser an die
wirtschaftlich starken Regionen in seiner Nachbarschaft anzubinden,
wollen das Land Niederösterreich, die ASFINAG und die ÖBB an einem
Strang ziehen. ASFINAG und ÖBB werden deshalb als unterstützende
Partner an der beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und
Technologie (BMVIT) initiierten „Strategischen Prüfung Verkehr“
(SP-V) teilnehmen. Dazu haben die drei Vertragspartner nun einen
gemeinsamen „Letter of Intent“ unterzeichnet.
„Gemeinsam soll dargelegt werden, wie die hochrangige
Verkehrsinfrastruktur im Wald- und Weinviertel im Straßen- und
Schienenbereich zu ertüchtigen und ergänzen wäre. Beide Unternehmen
sind wichtige Partner des Landes und unerlässlich, wenn es um die
Umsetzung von Plänen geht. Miteinander werden wir die bestmöglichen
Grundlagen für Verbesserungen im Norden Niederösterreichs schaffen“,
hält Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko fest.
Die Partner werden bei der Erstellung der zentralen Dokumente und der
Gestaltung und Durchführung der in der SP-V vorgesehenen
Konsultationen aktiv mitwirken. Gemeinsames Ziel ist die zügige und
einvernehmliche Aufarbeitung aller Voraussetzungen für eine Umsetzung
eines gemeinsamen Maßnahmenpakets. „Die ASFINAG hat viel Know-how
gesammelt, wenn es um derartige Verfahren geht. Speziell die
Verknüpfung der Pläne für Straße und Schiene unterscheidet dieses
Projekt von anderen. Wir wollen hier Hand in Hand vorwärtsgehen, um
eine möglichst gute Entwicklung für das Wald- und Weinviertel zu
ermöglichen“, so die beiden ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und
Josef Fiala.
Seitens der ÖBB verweist man auf die bereits mit Niederösterreich
abgeschlossenen Vereinbarungen zum Ausbau von Franz-Josefs-Bahn und
Kamptalbahn. „Wichtig ist uns auch die Betrachtung der Möglichkeiten
der Intermodalität und damit verbundener Optimierungen von
Verkehrsknoten zwischen Straße und Schiene, um die besten Ergebnisse
für die Region und die Bahnstrecke zu erzielen“, so Silvia Angelo,
Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG.
Um eine ganzheitliche Regionalentwicklung sicherzustellen, sollen
neben der Verkehrsinfrastruktur weitere Entwicklungsmaßnahmen, etwa
in den Bereichen Bildung, Wirtschaftsparks und Familien, umgesetzt
werden. Dabei soll eng mit den Regionsvertretern zusammengearbeitet
werden.
Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA,
Telefon 02742/9005-13546, E-Mail [email protected].
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






