Heinisch-Hosek: Frauen bekommen in Österreich heuer um 42 Prozent weniger Pension - dagegen rasch ankämpfen

Volle Anrechnung der Karenzzeiten wichtiger Erfolg – SPÖ-Frauen fordern Lohntransparenz, Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei und Arbeitszeitverkürzung

Wien (OTS/SK) - „Frauen bekommen in Österreich heuer um 42 Prozent weniger Pension. Dagegen müssen wir rasch ankämpfen. Mit der vollen Anrechnung der Karenzzeiten für Geburten ab 1. August ist ein wichtiger Erfolg gelungen, jetzt muss es schnell weitergehen“, forderte SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des österreichweiten Aktionstages zum Equal Pension Day. Das ist jener Tag, an dem Männer im Schnitt bereits so viel Pension bekommen haben wie Frauen bis Jahresende. Österreichweit fällt der Equal Pension Day heuer auf den 29. Juli 2019. In den einzelnen Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. In Vorarlberg war er bereits am 6. Juli, in Wien findet er erst am 30. August statt. Laut aktuellen Zahlen des Österreichischen Städtebundes können Männer jährlich im Schnitt mit 26.883 Euro Pension rechnen. Frauen dagegen nur mit 15.499. ****

„Wenn wir Armut im Alter verhindern wollen, müssen wir bei den Ursachen ansetzen. Wir müssen endlich die Lohnschere schließen“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Frauen fordern Lohntransparenz, einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, eine bessere Anrechnung von Kinderbetreuung und Pflege für die Pension sowie Arbeitszeitverkürzung für eine gerechte Aufteilung der unbezahlten Arbeit zwischen Männern und Frauen.

In ganz Österreich finden derzeit gegen diese unhaltbaren Zustände Straßenaktionen der SPÖ-Landes- und Bezirksorganisationen, der SPÖ-Frauen und des Pensionistenverbandes statt. (Schluss) bj/mp

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