Wende im Fall Sigi Maurer

Grün-Kandidatin stellte den Falschen an den Pranger

Wien (OTS) - Wie das Monatsmagazin „alles roger?“ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, gibt es im Fall der Grünen NR-Kandidatin Sigi Maurer eine bemerkenswerte Wende: Maurer hat im Mai 2018 einem Wiener Bierlokalbetreiber öffentlich via Facebook vorgeworfen, sie schriftlich und mündlich obszön und sexuell anzüglich belästigt zu haben. Nach diesen Anschuldigungen wurde wiederum der Lokalbesitzer beschimpft und sein Lokal sogar beschädigt. Er steht vor dem Ruin. Im Oktober 2018 wurde Maurer wegen übler Nachrede verurteilt. Im März 2019 hob das OLG Wien dieses Urteil wieder auf. Nun folgt am 16.9. der Wiederholungsprozes und dafür hat sich das Blatt nun gegen Maurer gewendet. „alles roger? hat recherchiert und Unterlagen aus dem Gerichtsakt zugespielt bekommen aus denen sich ergibt, dass nicht der von Maurer Beschuldigte Lokalbesitzer, sonder ein anderer - nämlich der Vorbesitzer - die inkriminierten Nachrichten versandt haben soll. Dies bestätigt auch ein Schreiben der Sprecherin des LG- Wien Richterin Christina Salzborn, in dem sie ausführt, dass „die Texte, die von der Angeklagten (Anm. Maurer) ursprünglich dem Privatankläger (Anm. Lokalbesitzer) zugeordnet wurden, nach allen Beweisergbnissen von jemandem anderem, nämlich dem Vorbesitzer verfasst wurden (seine Täterschaft soll dieser auch selbst auf Facebook eingeräumt haben), was alles gegen eine Urheberschaft des Privatanklägers spricht, diese aber jedenfalls nicht erweislich macht“. Demnach hätte die nunmehrige Grüne NR-Kandidatin monatelang den Falschen beschuldigt und an den Pranger gestellt. Die ganze Story lesen ab Freitag im neuen „alles roger?“.


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