- 23.07.2019, 10:43:35
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Österreichisches Bologna-Umsetzungsprojekt erneut unter den besten im Europäischen Hochschulraum
Wien (OTS) - Bereits zum dritten Mal in Folge widmet das
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sein
Erasmus+-Projekt der Umsetzung der Bologna-Vorgaben und der
Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulraums. „Es freut
mich, dass wir heuer das 20jährige Jubiläum des Bologna-Prozesses
feiern konnten. Zur weiteren Optimierung der Umsetzung, als auch um
aktuelle Themen wie innovative Lehre und die soziale Dimension in der
Hochschulbildung aufzugreifen, haben wir das Projekt
„INternationalisation/INclusion/INnovation: Towards high-quality
inclusive mobility and innovative teaching & learning in an
internationalised Austrian Higher Education Area“, kurz „3-IN-AT 2019
– 20“ initiiert,“ erklärt Wissenschaftsministerin Iris Rauskala die
Beweggründe für das Projekt.
Ein weiteres zentrales Thema des Projekts ist die Weiterentwicklung
der bestehenden Hochschulmobilitätsstrategie im Rahmen eines breit
angelegten partizipativen Prozesses. Zudem bieten den
österreichischen Hochschulinstitutionen neun Vertreter/innen aller
Hochschulsektoren als Expert/innen für den Europäischen Hochschulraum
Beratungsbesuche zur individuellen Unterstützung an.
„3-IN-AT 2019-20“ verfügt über ein Gesamtbudget von fast 300.000 Euro
– wovon sich 80 Prozent als Zuschuss seitens der Europäischen
Kommission und 20 Prozent als nationale Zusatzfinanzierung seitens
des BMBWF zu Buche schlagen. Das Projekt wird, wie auch die beiden
Vorgängerprojekte, in Kooperation mit der Bologna-Servicestelle der
OeAD GbmH durchgeführt. Die Servicestelle unterstützt die Umsetzung
des europäischen Hochschulraums in Österreich und ist Teil der OeAD
GmbH, der österreichischen Agentur für internationale Mobilität und
Kooperation in Bildung, Wissenschaft.
„Wir können hier unsere inhaltliche Expertise, vor allem im Bereich
inklusiver Mobilität und Internationalisierung der österreichischen
Bildungssektoren, einbringen“, freut sich Jakob Calice,
Geschäftsführer der OeAD GmbH, über die Zusammenarbeit und die
neuerliche Beauftragung für die Abwicklung dieses innovativen
Projekts. Die Qualität der Kooperation von BMBWF und
Bologna-Servicestelle zeigt sich auch im Erfolg der Projekte bei der
Evaluation durch die Förderagentur der Europäischen Kommission: Der
Antrag für „3-IN-AT 2019-20“ erzielte ein herausragendes
Evaluierungsergebnis von 86 aus möglichen 100 Punkten.
Ein weiterer Grund für diesen Erfolg liegt in der österreichischen
Governance-Struktur: „Wir freuen uns sehr darüber, dass die nationale
Bologna Follow-up Gruppe zur Information und Einbindung aller
Hochschul- und Interessensvertreter/innen auch auf europäischer Ebene
Anerkennung findet“, zeigt sich Ministerin Rauskala stolz, dass das
österreichische Modell zuletzt im vergangenen Juni während eines
Treffens der Projektkoordinator/innen in Brüssel europaweit als
Beispiel guter Praxis diskutiert wurde.
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