- 22.07.2019, 14:04:13
- /
- OTS0090
Sommerreiseverkehr und Staus: ÖAMTC und ADAC sorgen für Mobilitätsinformationen
Je besser die Information, desto weniger Stau
Utl.: Je besser die Information, desto weniger Stau =
Wien (OTS) - Die aktuelle Situation rund um den
Urlauber-Transitverkehr in Salzburg und Tirol ist eine besondere
Herausforderung für Autoreisende, aber auch für ÖAMTC und ADAC. "Ziel
ist es, den Urlauberströmen, die sich vor allem von Deutschland über
Österreich Richtung Süden bewegen, ein möglichst rasches Vorankommen
zu ermöglichen. Beide Mobilitätsclubs stehen allen mobilen Menschen –
Anrainern, Urlaubern, Ziel- und Quellverkehr – mit den notwendigen
Verkehrsinfos zur Seite. Denn nur gemeinsam kann es gelingen, die
nächste zu erwartende Reisewelle einigermaßen flüssig zu bewältigen –
nächstes Wochenende beginnen in Bayern ja die Ferien", erklärt Erich
Lobensommer, Direktor des ÖAMTC Salzburg bei einem Treffen mit dem
Schwesterclub ADAC-Südbayern in München.
Die Straßensperren für den Transitverkehr sollen ein Ausweichen in
das untergeordnete Straßennetz verhindern. Ein wichtiger Punkt in der
Zusammenarbeit zwischen österreichischem und deutschem Mobilitätsclub
betrifft die Navigationsgeräte. Ziel ist es, die Transitreisenden auf
der Autobahn zu halten. Auf Initiative des ÖAMTC wurden erste Tests
durchgeführt, die positiv verlaufen sind – allerdings greifen nicht
alle Navi-Hersteller auf dieselben Informationsquellen zurück. Das
führt dazu, dass es weiterhin Navis gibt, die Ausweichrouten
berechnen, die in Wirklichkeit gesperrt sind", weiß Helmut Beigl,
Leiter der ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. "Wir sind mit den großen
Navi-Betreibern in Kontakt und wirken bei falschem Re-Routing
korrigierend ein."
Für Autofahrer wichtig: Nicht blind auf das Navi verlassen.
Ausgeschilderte Fahrverbote, insbesondere auf den Überkopfwegweisern
auf den Autobahnen, gelten immer, bei Navi-Routen kann man sich
dessen nicht so sicher sein. "Die Polizei führt Kontrollen durch, um
an den Straßensperren Ziel- und Quellverkehr vom Transitverkehr zu
trennen. Transitreisende werden gegebenenfalls zurück auf die
Autobahn geschickt. Allein deshalb rechnet sich das Ausweichen auf
Navi-Vorschlag in der Regel nicht", so Erich Lobensommer. Zudem ist
es aus Sicht der Verkehrssicherheit besser, die Urlauber am Verlassen
der Autobahn zu hindern, als sie im untergeordneten Straßennetz
zurück zu schicken
Die vergangenen Wochenenden haben gezeigt, dass die Urlauber auf
Diskussionen und Berichterstattung rund um die Abfahrtssperren
reagieren und bei der Wahl des Reisetages flexibler werden. "Der
Verkehr hat sich über das ganze Wochenende verteilt, deshalb kam es
zu keinen nennenswerten Staus", hält ÖAMTC-Chef Erich Lobensommer
fest. "Zudem haben wir den Eindruck gewonnen, dass es von Seiten der
Urlauber durchaus Verständnis für die Probleme der Anrainer und die
gesetzten Maßnahmen gibt."
Positiv bemerkt man beim ÖAMTC, dass in die Transitproblematik
generell frischer Wind gekommen ist. Immerhin wurde Anfang Juli mit
den Bauarbeiten für eine dritte Abfertigungsspur für die
Grenzkontrollen am Walserberg begonnen. Zur Diskussion von künftigen
Lösungsansätzen, darunter die Preisgestaltung von Vignetten,
Buchungsalternativen im Tourismus, die Entzerrung von Ferienterminen
oder die befristete Freigabe von Pannenstreifen, stehen die
Mobilitätsclubs gerne mit ihrer Expertise zur Verfügung.
Alle-Infos rund um die Verkehrslage, aktuelle Sperren und alle
Baustellen entlang der eigenen Route und in ganz Österreich werden in
Echtzeit in der kostenlosen ÖAMTC-App angezeigt. Dort gibt es auch
die Möglichkeit, auf die Asfinag-Verkehrskameras zuzugreifen und live
zu beobachten, was auf bestimmten Streckenabschnitten los ist. Alle
Infos zu den Apps des Mobilitätsclubs gibt es unter
https://www.oeamtc.at/apps.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAC






