GPA-djp-Hofer: Fachkräfte ausbilden statt importieren!

Bildungs- und Fachkräftemilliarde statt Fachkräfteshopping in Osteuropa

Wien (OTS) - „Dass österreichische Unternehmen sich schwer tun Fachkräfte zu finden, liegt daran, dass sie zu wenige ausbilden“, kommentiert Susanne Hofer, Bundesjugendvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) den Auftrag der Austrian Business Agency (ABA), Fachkräfte aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Griechenland anzuwerben.

„Es kann nicht sein, dass sich österreichische Jugendliche schwer tun, eine Lehrstelle oder einen Job zu finden, während unsere Regierung in Osteuropa nach Fachkräften suchen lässt. Es ist höchst an der Zeit, dass die Betriebe mehr Lehrlinge ausbilden, denn: Wer nicht einkauft, darf sich nicht wundern, wenn der Kühlschrank leer ist. Wer Fachkräfte haben will, muss Lehrlinge ausbilden“, so Hofer.

Auch im akademischen Bereich habe die Republik die Verantwortung, Kompetenzen im eigenen Land zu schaffen und zu fördern, anstatt sich auf Fachkräfteshopping ins Ausland zu begeben, so Hofer: „Es braucht Investitionen in Bildung, besonders naturwissenschaftliche Fächer und Informatik müssen attraktiver werden. In Zeiten der Digitalisierung müssen österreichische Jugendliche als Zukunft unseres Arbeitsmarkts gefördert werden, wenn Österreich im internationalen Wettbewerb bestehen will.“

Daher fordert die Jugendvorsitzende eine Bildungs- und Fachkräftemilliarde: „Wir werden die nächste Regierung nach den Wahlen daran messen, was sie für die Jugendlichen in Österreich tut. Es braucht eine Bildungs- und Fachkräftemilliarde, um die Lehre und zukunftsträchtige Studien auszufinanzieren und damit das Know-How als Kapital des österreichischen Arbeitsmarkts zu sichern.“

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