- 18.07.2019, 11:50:30
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FPÖ-Darmann empört, dass SPÖ Kärnten bundesweit höchsten Strompreis verteidigt
Trotz guter Wirtschaftslage steigt die Zahl der Armutsgefährdeten in Kärnten
Utl.: Trotz guter Wirtschaftslage steigt die Zahl der
Armutsgefährdeten in Kärnten =
Klagenfurt (OTS) - „Die SPÖ Kärnten fällt den eigenen Landesbürgern
in den Rücken. Statt dagegen anzukämpfen, dass die Kelag den
bundesweit höchsten Stromtarif senkt, verteidigt sie es sogar, dass
dieser Spitzenpreis ab September nochmals angehoben wird“, kritisiert
der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann. Er
erinnert daran, dass LH Peter Kaiser vor einigen Jahren versprochen
hat, Kärnten bundesweit den niedrigsten Strompreis bringen zu wollen.
„Jetzt sagt Kaiser gar nichts mehr dazu. Er schickt SPÖ-Abgeordneten
vor, die in der 'Aktuellen Stunde' des Landtages diese Preisexplosion
auf Kosten der Kärntner entschuldigen und verharmlosen“, wundert sich
Darmann.
Nicht allein die bundesweit höchsten Stromtarife belasten die
Kärntner über Gebühr, sondern auch die höchsten Preise für
öffentliche Verkehrsmittel und die teuren Selbstbehalte für die
mobile Pflege, wie die FPÖ-Abgeordneten 3. LT-Präs. Josef Lobnig und
Harald Trettenbrein darlegten.
„Diese Belastungswelle der letzten Jahre trifft die Kärntner
Familien. Sie muss dringend gestoppt werden“, fordert Klubobmann
Darmann.
Mag. Christian Leyroutz verwies auf die fatale Kombination, dass
Kärnten laut einer aktuellen Erhebung von Regiodata die geringste
Kaufkraft habe und gleichzeitig die höchsten Stromtarife. Die
logische Folge daraus sei eine steigende Armutsgefährdung.
Leyroutz untermauert dies mit der aktuellen EU-Statistik über
Einkommen und Lebensbedingungen, der zufolge 16 % der Kärntner
Bevölkerung -
86.000 Menschen - gefährdet sind, am Mindestlebensstandard nicht
teilhaben zu können. 69.000 gelten demnach als akut armutsgefährdet.
„Das Beunruhigende ist, dass die Zahlen trotz guter Wirtschaftslage
steigen. Derselbe EU-Bericht aus 2017 wies für Kärnten noch 62.000
Armutsgefährdete aus. Eine traurige Steigerung von über 10 %“, teilt
Leyroutz abschließend mit.
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