- 18.07.2019, 10:27:40
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FP-Huber: Das Waldviertel darf nicht zum Steppenviertel werden!
FPÖ NÖ fordert Bauernbund zum Handeln auf
Utl.: FPÖ NÖ fordert Bauernbund zum Handeln auf =
St. Pölten (OTS) - „Was wir derzeit erleben, ist ein ‚Waldinfarkt‘,
der sich zu einer riesigen Katastrophe entwickelt!“, warnt Klubobmann
Ing. Martin Huber vor einer drohenden Versteppung des Waldviertels.
„Es braucht einen Schulterschluss von Produzenten, Konsumenten und
der Politik, um ein Bewusstsein für diesen Supergau zu entwickeln und
umfassende Gegenmaßnahmen einzuleiten“, so Huber. Die FPÖ NÖ fordert
eine rasche und unbürokratische Unterstützung für die heimischen
Waldbauern.
„Wir müssen bei der Borkenkäferproblematik endlich das Kind beim
Namen nennen: es ist eine Katastrophe! Deshalb müssen die notwendigen
politischen, rechtlichen und finanziellen Konsequenzen als
angemessene Antwort auf diese Situation gezogen werden“, spricht
Huber Klartext. „Es muss umgehend Geld aus dem Katastrophenfons für
die Beseitigung der Schäden durch den Borkenkäfer zur Verfügung
gestellt werden. In weiterer Folge bedarf es einer vorübergehenden
Festlegung des Einheitswertes der betroffenen Waldgebiete auf null
sowie eine schnelle und unbürokratische Aufforstungsprämie von
mindestens 1.000 Euro pro Hektar“, fordert Huber.
„Die Lücke zwischen Wollen und Können, Plan und Wirklichkeit ist
erschreckend groß“, kritisiert Huber die Ankündigungspolitik des NÖ
Bauernbundes und verweist zugleich auf das seit 1987 durchgehend von
der ÖVP geführte Landwirtschaftsministerium. „Ständige Resolutionen
sind in der Realität zu wenig, es braucht Lösungen“, meint Huber.
„Die Politik und die Landeslandwirtschaftskammer sind gefordert, dass
in der derzeitigen Situation Holzimporte aus dem Ausland mindestens
um die Hälfte verringert werden und als Sicherheitsmaßnahme nur
entrindete Stämme nach Österreich gelangen dürfen!“
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