Deutschland arbeitet an nächster „Wir schaffen das!“-Offensive

FPÖ-Vilimsky erteilt Vorschlägen des deutschen Außenministers Maas klare Absage

Wien (OTS) - Wenige Tage vor dem Treffen der europäischen Justiz- und Innenminister in Helsinki lässt der deutsche Außenminister Heiko Maas mit einem Vorstoß aufhorchen. Er verkündete, dass Deutschland bereit sei, ein festes Kontingent der im Mittelmeer geretteten Menschen zu übernehmen. Er lade andere EU-Staaten ein, sich am deutschen Modell zu beteiligen. Für Harald Vilimsky, FPÖ-Generalsekretär und Mitglied des Europäischen Parlaments, ist das ein fatales Zeichen:
„Deutschland hat mit Merkels „Wir schaffen das!“-Mentalität einen wahren Ansturm an Flüchtlingen ausgelöst und hat dadurch auch indirekt den Tod vieler Menschen im Mittelmeer verursacht. Nun will Deutschland erneut Signale senden und arbeitet damit Schleppern in die Hände, deren kriminelle Geschäfte damit wieder Auftrieb bekommen.“

Mit diesen „Wir schaffen das!“-Rufen werde ein Teufelskreis aus Elend, Missbrauch und tausendfachem Tod im Mittelmeer in Kauf genommen. Harald Vilimsky verweist in diesem Zusammenhang auch auf die mysteriöse Rolle der NGOs, die unter dem Deckmantel der Humanität die kriminellen Umtriebe der Schlepper teilweise noch befeuern.

„Im Jahr 2015 ist Österreich unter der rot-schwarzen Regierung von Flüchtlingen überrannt worden – die Folgen sind bis heute erlebbar. Die Position von Italiens Innenminister Salvini in Sachen Seenot-Rettung ist daher der einzig vernünftige Weg, um das sinnlose Sterben im Mittelmeer zu verhindern“, hält Harald Vilimsky abschließend fest.

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