Verschwundene Haider-Blutproben

Karlheinz Klement: Rolle der Staatsanwaltschaft ist zu hinterfragen!

Klagenfurt (OTS) - Das BZÖ hat in einer umfassenden Vortragsserie „Haider: Unfall, Mord, Selbstmord oder Attentat?“ im ersten Halbjahr 2019 eine Fülle an Informationen aufgebracht und dabei die offizielle „Unfallversion“ mit einer Reihe von Fakten erschüttert.

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Die gebetsmühlenartige Wiederholung der Alkoholisierung und der weit überzogenen Geschwindigkeit konnte nicht einmal von den eingesetzten Gutachtern bestätigt werden. Das gerichtsmedizinische Institut in München stellte zudem fest, daß es keinerlei Begleiterscheinungen von Alkohol-Abbau-Substanzen in Haiders Blut gab – eine Alkoholisierung daher defacto unmöglich gewesen wäre.

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt war im Haider-Fall von Anfang an in höchstem Grade befangen und hätte niemals die Untersuchungen leiten dürfen. Daß nun die Blutproben Haiders verschwinden, die nach Ablauf der 10-Jahres -Frist den Haider-Erben zustehen, bestätigt, daß die StA Klagenfurt keine saubere Arbeit leistet – um das einmal höflich zu formulieren. In Summe ist das „Vernichten der Blutproben“ ein weiterer Mosaikstein in dem kuriosen Bild, das die StA Klagenfurt abgibt. Ihre Rolle ist in höchstem Maße zu hinterfragen.

Eine alles entscheidende Frage ist, warum der mysteriöse Haider-Tod als „Geheime Verschlußsache“ geführt wird. Bei einem normalen Verkehrsunfall wäre das wohl nicht nötig. Wenn es der FPÖ wirklich daran gelegen hätte, den Haider-Tod aufzuklären, hätte ein Innenminister Kickl diese „Geheime Verschlußsache“ öffnen lassen können. Dies stand in seinem Einflußbereich.

"Wenn nun Strache und seine Gefährten auf Haiders Tod und die Blutproben zurückgreifen, ist das offensichtlich nicht das ehrliche Bemühen um Aufklärung, sondern pietätlose Wahlwerbung", ergänzt Helmut Nikel, Landesobmann des BZÖ Kärnten.

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