Lindner: Wir kämpfen weiter für echte Qualität in der sexuellen Bildung!

Schwarz-Blau lehnt SPÖ-Antrag ab und will externe ExpertInnen aus dem Klassenzimmer verbannen

Wien (OTS/SK) - Am Dienstag hat der Nationalrat einstimmig die Förderung externer Vereine im Schulsport beschlossen – tags darauf sprach sich eine schwarz-blaue Mehrheit für die Verbannung externer ExpertInnen aus der sexuellen Bildung aus. Diese Widersprüchlichkeit kritisierte SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner im Zuge der Nationalratsdebatte am Mittwoch: „Seit mehr als einem Jahr diskutieren wir inzwischen über die Zukunft der sexuellen Bildung in unseren Schulen. Statt einem konstruktiven Weg und echten Lösungen haben ÖVP und FPÖ sich leider für Parteitaktik und die Wünsche einer kleinen Rand-Lobby entschieden – und das auf dem Rücken der SchülerInnen in Österreich!“ Mit dem heutigen schwarz-blauen Antrag sollen externe Vereine und Initiativen, eine zentrale Stütze des Sexualunterrichts in unseren Schulen, aus dem Klassenzimmer verbannt werden. Ein Gegenantrag von Lindner wurde von ÖVP und FPÖ abgelehnt. Mit diesem wäre ein Aktionsplan zur Sicherstellung flächendeckender, zeitgemäßer sexueller Bildung beschlossen worden. ****

Das zivilgesellschaftliche Bündnis „#RedMaDrüber“ hatte in den letzten Tagen mehr als 20.000 Unterschriften gegen die schwarz-blaue Initiative gesammelt. Massiven Widerstand gibt es auch von BildungsexpertInnen, SchülerInnen, LehrerInnen und aus der Wissenschaft. Lindner betont: „Es ist ja kein Geheimnis, dass auch viele aus den Reihen von ÖVP und FPÖ mehr als unzufrieden mit dieser Entscheidung sind. Deshalb wäre es gerade an den jungen Abgeordneten und den LehrerInnen im Hohen Haus gelegen: Wir haben ihnen die Chance eröffnet, den schwarz-blauen Antrag zurück in den Unterrichtsausschuss zu verweisen, eine ehrliche, offene, ernst gemeinte Diskussion zu führen und wirkliche Lösungen zu finden. Leider haben ÖVP und FPÖ das blockiert!“

Für Lindner und die SPÖ steht aber fest, dass der Kampf um echte Qualität in der sexuellen Bildung weitergeht. „Gestern haben die ehemaligen Koalitionsparteien einen undurchdachten Schnellschuss durch’s Parlament gepeitscht. Für uns ist aber klar, dass dieses Thema damit noch lange nicht erledigt ist. Wir werden weiter für langfristige Qualität in diesem wichtigen Bildungsbereich kämpfen – Seite an Seite mit allen konstruktiven, politischen Kräften und der Zivilgeschafft. Wir reden weiter drüber!“

Den Antrag der SPÖ für echte Qualität in der Sexualpädagogik finden Sie hier: https://tinyurl.com/y2qugocb (Schluss/ mr/mp

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