• 29.06.2019, 20:19:39
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  • OTS0034

ÖVP-Schuschnig: „Die Zeit ist reif für Wasserstoff“

LR Schuschnig fordert Schulterschluss zwischen Bund und Ländern. Mit Investitionsoffensive kann Kärnten Modellregion werden. Erster Wasserstoffgipfel findet in Kärnten statt.

Utl.: LR Schuschnig fordert Schulterschluss zwischen Bund und
Ländern. Mit Investitionsoffensive kann Kärnten Modellregion
werden. Erster Wasserstoffgipfel findet in Kärnten statt. =

Klagenfurt (OTS) - „Ich freue mich, dass der Klimaschutz und der
Einsatz von Wasserstoff von Sebastian Kurz auch auf bundespolitische
Ebene unterstützt und vorangetrieben wird und so die Kärntner
Initiative noch mehr Kraft bekommt“, begrüßt heute LR Sebastian
Schuschnig die Pläne von Bundesparteiobmann Sebastian Kurz und
Elisabeth Köstinger, den Einsatz von Wasserstofftechnologie in
Österreich auf Bundesebene zu forcieren. „Gemeinsam haben wir damit
die Chance, für Kärnten und für Österreich einen großen Schritt in
Richtung einer nachhaltigen Energiewende zu machen.“ Einen
österreichischen Wasserstoff-Cluster aufzubauen, sei ein wichtiges
Zukunftssignal. Schuschnig: „Wir brauchen die Kompetenzen für
Zukunftstechnologien im eigenen Land.“ Ebenso begrüßt er den in
Aussicht gestellten Förderungsfonds zur Technologieentwicklung im
Bereich der Wasserstofftechnik. „Es braucht eine echte
Investitionsoffensive in Elektrolyseanlagen und
Wasserstoff-Tankstellen. Die Zeit dafür ist reif.“
Der Kampf gegen den Klimawandel sei eine der größten
Herausforderungen der nächsten Jahre. „Wir erzeugen in Kärnten und
Österreich viel nachhaltigen Strom, insbesondere aus Wasserkraft, den
wir mit Wasserstoff speichern können“, erklärt Schuschnig. Damit
könne man Mobilität und Industrie ökologisieren. „Ich bin davon
überzeugt, dass dieser in Kärnten bereits eingeschlagene Weg auch der
richtige für ganz Österreich ist“, so Schuschnig. Schon kurz nach
seinem Amtsantritt hat Schuschnig die Kärntner Wasserstoff-Initiative
ins Leben gerufen und im Rahmen einer Landtagsenquete die Chancen von
Wasserstoff im Bereich der Mobilität aufgezeigt.
In den nächsten Monaten wird Schuschnig eine landesweite
Wasserstoff-Strategie auf wissenschaftlicher Basis für Kärnten
erarbeiten. „Dabei betrachten wir neben der Mobilität auch Wirtschaft
und Industrie“, kündigt Schuschnig an, Im Juli findet dazu der erste
Kärntner Wasserstoffgipfel statt. Alle Unternehmen, die beim Thema
Wasserstoff aktiv sind oder es werden wollen, bringt er dabei an
einen Tisch und diskutiert die nächsten Schritte. Schuschnig: „Wir
brauchen einen klaren Plan, was in Kärnten sinnvoll und machbar ist.“
Bereits angekündigt sei unter anderem die Teilnahme vom Verbund (der
Wasserkraftwerke in Kärnten betreibt), der Kärntner
Elektrizitätsgesellschaft Kelag, der OMV, der ÖBB und Postbus, des
ÖAMTC und der außeruniversitären Wasserstoff-Forschungsgesellschaft
HyCentA GmbH der TU Graz.
Schuschnig ist überzeugt: „Kärnten bietet sich besonders an, eine
Wasserstoff-Modellregion zu werden.“ Er werde daher die Bestrebungen
der Bundespartei auch in Kärnten unterstützen. „Nur mit einem starken
Schulterschluss werden wir die großen Herausforderungen der Zukunft
lösen“, schließt Schuschnig. „Der Klimaschutz ist sicherlich die
wichtigste.“

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