Steuersparwochen der AK NÖ: Fast 14 Mio. Euro für Mitglieder zurückgeholt

AK-Präsident Markus Wieser: „Helfen unseren Mitgliedern, ihre zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen“

St. Pölten (OTS) - Die Arbeiterkammer Niederösterreich zieht eine beeindruckende Bilanz ihrer Steuersparwochen: Mehr als 18.000 AK Mitglieder wurden bei 21.043 Arbeitnehmerveranlagungen unterstützt. In Summe wurden so rund 13,8 Millionen Euro für die Mitglieder vom Finanzamt zurückgeholt. „Deutlich mehr als die Hälfte der Steuereinnahmen Österreichs stammen von Arbeitnehmern. Wir unterstützen unsere Mitglieder dabei, ihre zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Seit 2003 unterstützt die AK Niederösterreich die ArbeitnehmerInnen alljährlich beim Steuern sparen. Auch heuer fanden die Steuersparwochen (von 1. März bis 22. Juni) in allen Regionen Niederösterreichs statt. Viele NiederösterreicherInnen nutzten dabei die Möglichkeit, die ArbeitnehmerInnenveranlagung bis zu fünf Jahre rückwirkend durchzuführen. Die Bandbreite der finanziellen Vorteile reichte dabei von einer Verringerung der Nachforderung bis hin zu mehreren Tausend Euro an Gutschriften.

AK-Mitgliedschaft zahlt sich aus

„Uns ist die persönliche Information und Hilfe bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung sehr wichtig. Das lohnt sich für unsere Mitglieder. Ein Mitglied zahlt durchschnittlich sieben Euro netto AK-Umlage im Monat. Zum Vergleich: Wer die Veranlagung mit Hilfe der AK-ExpertInnen durchführte, erhielt hingegen pro Veranlagung durchschnittlich mehr als 650 Euro“, so AK-Direktorin Mag. Bettina Heise. Zusätzlich informiert die AK Niederösterreich ihre Mitglieder über verschiedene Kanäle zum Thema Steuersparen (Hotline, Homepage, Facebook, etc.).

Kinderbetreuungskosten letztmalig im Jahr 2018 absetzbar
Letztmalig sind in der Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2018 Kinderbetreuungskosten bis zu 2.300 Euro pro Jahr und Kind absetzbar. „Wichtig, für all jene, die im vergangenen Jahr noch Ausgaben für die Kinderbetreuung getätigt haben, diese in der Arbeitnehmerveranlagung 2018 geltend zu machen. Durch die Einführung des Familienbonus mit 1.1.2019 gibt es im nächsten Jahr diese Möglichkeit nicht mehr“, liefert Präsident Wieser einen konkreten Steuerspar-Tipp.

Weitere Informationen zu Steuerthemen finden Sie auf: noe.arbeiterkammer.at/steuersparen.

Rückfragen & Kontakt:

AK Niederösterreich Steuerreferat, Mag. Gerald Fröhlich, Tel.: 05-7171-24522

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