- 26.06.2019, 10:09:21
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Grüne OÖ: Mayr: Ostumfahrung ist in Zeiten der Klimakrise völliger Irrwitz
Es droht die nächste Asphaltschneise mit noch mehr Verkehr, noch mehr Transit und noch mehr Schadstoffen - Gleichzeitig wird der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs völlig vernachlässigt
Utl.: Es droht die nächste Asphaltschneise mit noch mehr Verkehr,
noch mehr Transit und noch mehr Schadstoffen - Gleichzeitig
wird der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs völlig
vernachlässigt =
Linz (OTS) - „Diese Autobahn ist in Zeiten der Klimakrise ein
völliger Irrwitz. Mit ihr bekämpft man nicht den Stau, sondern die
Umwelt. Man zieht die nächste Asphaltschneise durch das Land und
überzieht tausende LinzerInnen mit zusätzlichem Lärm und Abgasen.
Gleichzeitig wird der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs
vernachlässigt. Das grenzt an Beitragstäterschaft bei der Zerstörung
unseres Landes und unseres Planeten“, kritisiert der Verkehrssprecher
der Grünen OÖ, LAbg. Severin Mayr das Festhalten des Landes an der so
genannten „Ostumfahrung“.
Für Mayr ist das angebliche Top-Infrastrukturpaket für OÖ ein
vorgestriger Verkehrs-Flop und eine politische Selbstaufgabe. „Kein
einziges Öffi-Projekt hat es in die Pressekonferenz von ÖVP und FPÖ
geschafft, kein einziges Projekt zum Ausbau der Rad-Infrastruktur,
kein Wort über sanfte Mobilität, kein Wort über die Klimakrise. Jetzt
sieht man, was die „Fridays for Future“-Solidaritätsbekundungen der
Betonparteien wert sind. Nichts.“
Während mit der Ostumfahrung und der Waldviertel-Autobahn zwei
weitere Transitstrecken das Mühlviertel und den Zentralraum massiv
mit Lärm, schlechter Luft und zusätzlichem Verkehr belasten werden,
geht beim Schienenausbau in dieser Region kaum etwas weiter. „Bei der
Summerauerbahn herrscht Stillstand, bei der Mühlkreisbahn Blockade,
bei der Regiotram Ratlosigkeit. So sorgt Oberösterreich dafür, dass
der Transit noch stärker auf der Straße statt auf der Schiene
landet“, so Mayr.
Mayr: „Hier wird von einer verantwortungslosen Verkehrspolitik eine
Autobahn errichtet, die auch die BewohnerInnen im Linzer Süden massiv
betreffen wird. Die Trasse soll den Stadtteil Ebelsberg
durchschneiden und dort fast 20.000 LinzerInnen mit Abgasen und Lärm
gefährden. Das ist verantwortungslos.“
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