Ohne Aufklärung ins türkis-Blaue Mittelalter

ÖVP und FPÖ stimmen nach kontroverser Debatte für Verbot gegen externe Sexualkunde an Schulen

Wien (OTS) - Ewa Dziedzic, grüne Bundesrätin zeigt sich empört, ob des Schulterschlusses von ÖVP und FPÖ heute im Unterrichtsausschuss: „Und auch nach der Auflösung der Regierung zeigt uns türkis-blau, wie schnell es gehen kann. Zack Zack Zack sind akkreditierte Vereine, die jahrelang beste Arbeit an Schulen gemacht haben, verboten. Hier werden Eltern, SchülerInnen und Lehrende bevormundet. Das bestehende System hat gut funktioniert und statt es zu verbessern, wird es jetzt ohne echte Debatten abgeschafft. Es ist klar, dass hier die gesamte Opposition und auch die Zivilbevölkerung geschlossen zusammen steht. Solche Bevormundungen zeigen, was für ein autoritäres Verständnis von Politik ÖVP und FPÖ haben. Wir Grüne werden mit jedem Mittel, das uns zur Verfügung steht, für eine aufgeklärte und emanzipierte Bildung eintreten.“

„Sexualkunde ist Gesundheitserziehung und jedes Kind in Österreich verdient, dass es bestens aufgeklärt wird. Angefangen von Verhütung, damit ungewollte Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten vermieden werden, über Sexualität und Geschlechter-Identitäten. Diese Aufgaben in Zukunft auf Schulen und Lehrende abzuwälzen, ohne dass diese darum gebeten haben, zeigt was die Kurzsche ÖVP unter einem neuen Stil versteht. Österreich zeigt damit Rückwärtsgewandtheit, statt sich an international erfolgreichen Modellen zu orientieren. Ein Armutszeugnis.“ So Monika Vana, grübe EU-Abgeordnete und Delegationsleiterin.

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