• 23.06.2019, 13:26:05
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  • OTS0030

Zahlreiche Anzeigen bei Roadrunner-Planquadrat

Wien (OTS) - Unter der Leitung von Brigadier Michael TAKACS (Leiter
der LVA Wien) führten Beamte der Landesverkehrsabteilungen Wien,
Niederösterreich und Burgenland einen koordinierten
Roadrunner-Schwerpunkt durch, an dem insgesamt 16 Zivilfahrzeuge der
Polizei sowie Beamte der Landesprüfanstalt (MA 46) beteiligt waren.

Der Polizei ist bei diesem Schwerpunkt ein wichtiges Signal im Kampf
gegen Roadrunner gelungen und es konnten mehrere Verkehrs-Rowdys
sowie alkoholisierte oder durch Suchtmittel beeinträchtigte
Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen werden.

Besonders erwähnenswert sind dabei folgende Amtshandlungen:

- Anhaltung eines Sportwagen-Fahrers mit blauen
Probefahrts-Kennzeichen, elektronisch verstellbarer geöffneter
Auspuffklappe (viel zu hohe Lärmbelästigung), der von einem
Zivilfahrzeug mit geeichtem Tacho vom Leiter der LVA Wien selbst
verfolgt und dabei mit 182 km/h (bei erlaubten 50 km/h) gemessen
wurde. Nach der Messung und vor der Anhaltung vergrößerte sich der
Abstand zwischen dem Raser und dem Zivilfahrzeug weiter, sodass von
noch weitaus höherer Geschwindigkeit ausgegangen werden muss. Der
29-Jährige konnte schließlich auf der Triester Straße, Fahrtrichtung
stadtauswärts, kurz vor der A 23-Auffahrtsrampe, angehalten werden.
Für den Fall einer Fortsetzung der Fahrt waren bereits vier weitere
Polizeifahrzeuge für allfällige Straßensperren in Position gebracht
worden.

- Anhaltung eines Autofahrers mit 114 km/h auf der Triester Straße
(Richtung stadtauswärts) anstatt der im Ortsgebiet erlaubten 50 km/h.

- Anhaltung eines Autofahrers auf der A2, Höhe Wiener Neudorf,
(Richtung Süden) mit 212 km/h anstatt erlaubter 130 km/h.

Insgesamt kam es im Zuge des Schwerpunkts zu folgenden Amtshandlungen
und Anzeigen:

- 9 Kennzeichenabnahmen und 44 Anzeigen wegen technischer Mängel, die
von der MA 46 festgestellt wurden.

- 122 durchgeführte Alkovortests, davon 2 alkoholisierte
Fahrzeuglenker, den beiden der Führerschein abgenommen wurde.

- 4 vom Amtsarzt positiv auf Suchtmittel-Beeinträchtigung getestete
Fahrzeuglenker und 2 Verweigerungen der Untersuchung, davon 5
Führerscheinabnahmen (ein Suchtgiftlenker verfügte über keine
Lenkberechtigung).

- 13 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretungen, davon neun
erhebliche Übertretungen, die ein Führerscheinentzugsverfahren zur
Folge haben.

- 107 sonstige verkehrsrechtliche Anzeigen

- 79 ausgestellte Organmandate in Gesamthöhe von 3335 Euro.

Zitat Brigadier Michael TAKACS:
„Roadrunner stellen eine erhebliche Gefahr für alle anderen
Verkehrsteilnehmer dar. Aus diesem Grund werden wir derartige
Schwerpunkte in regelmäßigen Abständen wiederholen und
verantwortungslose Fahrzeuglenker aus dem Verkehr ziehen. Die Wiener
Polizei verfolgt hier eine „Null-Toleranz-Strategie“.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPO

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