• 19.06.2019, 11:33:28
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Start des „Universum History“-Dreiteilers „Die Kelten“

Teil 1: „Großmacht der Antike“ am 21. Juni um 22.35 Uhr in ORF 2

Utl.: Teil 1: „Großmacht der Antike“ am 21. Juni um 22.35 Uhr in ORF
2 =

Wien (OTS) - Die Kelten hatten im ersten Jahrtausend vor Christus
Europa fest in ihrer Hand, ihre Stammesgebiete reichten von
Britannien über Zentraleuropa bis nach Anatolien. Bis heute ist sich
die Wissenschaft nicht einig, wer die Kelten genau waren – eine
Sprachen-, eine Siedlungsgemeinschaft oder eine Vielzahl
unterschiedlicher Volksstämme, die über einen riesigen Raum verstreut
ähnlichen Gewohnheiten und Ritualen nachgingen? Tatsächlich standen
Konflikte, Konkurrenz und Krieg in der keltischen Welt auf der
Tagesordnung – nicht nur untereinander, sondern auch im Kampf gegen
die Römer.

In aufwendig gestalteten Reenactments und mit Hilfe internationaler
Archäologinnen, Archäologen und Historiker/innen beleuchtet der
„Universum History“-Dreiteiler „Die Kelten“ von Johannes Geiger und
Heike Schmidt am Freitag, dem 21. und 28. Juni sowie 5. Juli 2019,
jeweils um 22.35 Uhr in ORF 2 Leben und Wirken jener Stämme, die fast
ein ganzes Jahrtausend lang maßgeblich die Geschichte Europas prägten
und das aufstrebende Rom in Atem hielten.

Dass die Kelten nicht nur mit Waffen umgehen konnten, enthüllen
spektakuläre archäologische Neufunde. Opulent verzierter Goldschmuck,
Grabbeigaben, die auf Reichtum und Qualitätsbewusstsein schließen
lassen, und die Gebeine keltischer „Aristokraten“ zeichnen ein
präzises Bild dieser Kultur. Die Kelten genossen über ein
weitverzweigtes Handelssystem ein vielfältiges und internationales
Warenangebot und brachten innovatives Handwerk und kreative Kunst
hervor.

Frühe Anfänge der Kultur finden sich in Hallstatt im Salzkammergut,
wo sich im 8. Jahrhundert vor Christus dank der reichen Salzvorkommen
eine wohlhabende Bevölkerung etablierte und der Übergang von der
Bronze- zur Eisenzeit vollzog. Sogenannte Fürstensitze wie die
Heuneburg in Deutschland, die etwa 10.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern Platz bot, machen deutlich, wie weit die Handelskontakte
der Kelten reichten. In Frankreich gefundene Schwerter, die wie
Zeremonialwaffen verziert sind, zeugen von der hohen Kunstfertigkeit
der keltischen Bronzierer und Eisenschmiede. Und dass sich die von
den Römern als „Barbaren“ bezeichneten Krieger eher wie Staatsmänner
benahmen als die angeblich so zivilisierten Römer, beschreibt der
römische Historiker Titus Livius in seinem Geschichtswerk.

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