„Logo-Wucher“? Mitnichten. Rebranding ist ein aufwändiger Kreativprozess.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien wehrt sich gegen die mediale Verkürzung und Skandalisierung.

Wien (OTS) - Wieder einmal orten Medien einen „Skandal um überzogene Kosten für Logos“. Dass ein komplexer Marken-Relaunch einen hohen Aufwand bedeutet und viel „Brain“ dahintersteckt, bleibt dabei meist unerwähnt. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien stellt sich mit aller Vehemenz gegen die ungerechtfertigte Herabwürdigung der Arbeit der Kreativagenturen und hält eine Richtigstellung der Kronen Zeitung für angebracht. Außerdem fordert die Branchenvertretung Medien auf, auf solche verkürzten Darstellungen zu verzichten.

„Und schon wieder ein ‚Skandal um überzogene Logo-Kosten‘ … In der aktuellen Berichterstattung über den neuen Markenauftritt der Gesundheitskasse oder vor kurzem über die Stadt Wien wird so getan, als sei ‚nur ein Logo bestellt worden‘. Diese verkürzte Darstellung ist respektlos gegenüber uns Kreativen und muss ein Ende haben“, ärgert sich Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien.

Rebranding ist ein aufwändiger Prozess, der alle Kommunikationskanäle bedienen muss und sehr in die Tiefe jedes Unternehmens und jeder Institution geht. Bei den Krankenkassen geht es etwa um eine Vielzahl an Websites, Druckwerken, Online-Angeboten, Direktkommunikation und vieles mehr. „Das muss alles angesehen und in der Überarbeitung des Markenauftritts mitgedacht werden. Ein neues ‚Corporate Design‘ für so eine große Institution zu entwickeln, ist ein aufwändiger Kreativprozess, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbinden und die Unternehmenskultur abbilden muss. Es kann also nicht sein, dass bei solch äußerst komplexen Marken-Relaunches wie diesem medial nur von einem schlichten Logo die Rede ist“, kritisiert Schreuder.

„Die Werbe- und Kommunikationsbranche beschäftigt tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag kreativ und intensiv arbeiten. Diese haben für ihre wichtige Arbeit auch Wertschätzung in der Berichterstattung verdient und vor allem Fairness in politischen Debatten“, fordert der Vertreter der Wiener Kreativ- und Kommunikationsbranche.

Richtstellung von Krone erwünscht

Konrad Maric, stellvertretender Obmann der Fachgruppe, dazu: „Die Fachgruppe wehrt sich mit aller Vehemenz gegen die ungerechtfertigte Herabwürdigung von Agenturleistungen. Wir fordern die Kronen Zeitung auf, die Sache dringend richtigzustellen. Für die Zukunft erwarten wir uns von Medien, auf solche verkürzten Darstellungen zu verzichten und fair über die vielfältige und aufwendige Arbeit unserer Branche zu berichten.“

Rückfragen & Kontakt:

Marco Schreuder
Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
T: 0699 1924 2127
E: marco@schreuder.at
W: www.werbungwien.at

Konrad Maric
Stv. Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
T: 0676 9385811
E: konrad@maric.at
W: www.werbungwien.at

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