- 17.06.2019, 13:31:23
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Udolf-Strobl: Österreich auf dem besten Weg zur Innovationsspitze
European Innovation Scoreboard 2019 bringt Österreich eine Verbesserung auf Platz 9 des EU-Innovationsrankings
Utl.: European Innovation Scoreboard 2019 bringt Österreich eine
Verbesserung auf Platz 9 des EU-Innovationsrankings =
Wien (OTS) - „Österreich ist am Sprung zur europäischen
Innovationsspitze. Wir haben uns von Platz 10 auf Platz 9 verbessert,
was in der Geschichte des European Innovation Scoreboard (EIS) für
Österreich ein positiv erzieltes Ergebnis bedeutet“, zeigt sich
Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort,
Elisabeth Udolf-Strobl, erfreut. "Österreich ist es dank seiner
innovativen Unternehmenslandschaft sehr gut gelungen, über Innovation
die wirtschaftliche Entwicklung substantiell zu steigern. Mit
Innovation wird Wettbewerbsfähigkeit und damit unser Wohlstand
gesichert, betont Udolf-Strobl.
Österreich im Ranking 2019
Innerhalb der EU gab es drei wesentliche Verschiebungen im Vergleich
zum European Innovation Scoreboard (EIS) 2018. Luxemburg und das
Vereinigte Königreich sind von der Gruppe der „innovation leaders“
(Schweden, Finnland, Dänemark und die Niederlande) abgestiegen.
Estland ist in die Gruppe der „strong innovators“ (Luxemburg,
Belgien, Vereinigte Königreich, Deutschland, Österreich, Irland,
Frankreich und Estland) aufgestiegen, von der Slowenien wieder
abgestiegen ist.
Österreich ist nach Platz 10 im Vorjahr nun auf Platz 9 vorgerückt
und bleibt in der Gruppe der „strong innovators“. Die Europäische
Kommission betont, dass die Gruppe der „strong innovators“ sehr eng
beieinanderliege. Österreich weist bei der Innovationsleistung im
Zeitraum von 2011 bis 2018 ein überdurchschnittliches Wachstum auf
und befindet sich hier an 11. Stelle nach Litauen, Griechenland,
Lettland, Großbritannien, Estland und den Niederlanden. Der 8. Platz
bei dem Indikator „Unternehmen, die IKT-Training für ihre
Mitarbeiter/-innen anbieten“, ist ein Hinweis darauf, dass das Thema
Digitalisierung in die Unternehmensstrategien aufgenommen wurde. Auch
der gute Wert beim lebensbegleitendem Lernen (8. Platz) unterstreicht
die Notwendigkeiten einer ständigen Weiterbildung in einer
wissensbasierten Gesellschaft. Die österreichische
Unternehmenslandschaft zeichnet sich durch eine hohe Dichte an
Innovation aus. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben ihre
Innovationsaktivitäten in den letzten Jahren messbar erhöhen können,
was sich sowohl bei den Produkt- und Prozessinnovationen als auch bei
den Geschäftsmodell-Innovationen zeigt. Der private Sektor liegt bei
den F&E-Ausgaben und bei den Schutzanmeldungen von geistigem Eigentum
sehr weit vorne.
Vergleich mit der globalen Situation
Aus globaler Sicht hat die Innovationsleistung der gesamten EU in den
letzten Jahren an Fahrt aufgenommen, seit 2011 hat sie sich um 8,8
Prozent verbessert. Im internationalen Vergleich belegt die EU bei
der Innovationsleistung nach Südkorea, Kanada, Australien und Japan
Platz 4, gefolgt von den USA, China, Brasilien, Russland, Indien und
Südafrika. Beim Indikator Wachstumsraten bei der Innovationsleistung
liegt Südkorea mit China in Führung, gefolgt von Brasilien,
Südafrika, Japan und der EU. Dahinter liegen die Länder Australien,
Russland, Kanada, die USA und Indien.
Über das Instrument „European Innovation Scoreboard “
Das „European Innovation Scoreboard “ ist ein seit dem Jahr 2001
jährlich erscheinendes und viel zitiertes methodisches
Benchmarking-Instrument der Europäischen Kommission, das die
Innovationskraft der verschiedenen EU-Länder miteinander vergleicht.
Dabei wird die Innovationskraft jedes Landes in einem
zusammengesetzten Indikator gemessen, der aus gegenwärtig 27 sowohl
Input- als auch Output-Einzelindikatoren besteht.
„Wichtig ist, diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben. Mit
den Maßnahmen in der Innovationspolitik wollen wir die
Rahmenbedingungen für Kreativität und Innovation optimieren und dazu
beitragen, dass der eingeschlagene Innovationspfad fortgesetzt werden
kann", so Udolf-Strobl abschließend.
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