Hitze: AK und ÖGB fordern klimafitte Arbeitsplätze und in letzter Konsequenz hitzefrei

Verpflichtende Maßnahmen zum Schutz vor Hitze am Arbeitsplatz

Wien (OTS) - Egal ob am Bau oder im Büro, Hitze lässt niemanden kalt. In den vergangenen Jahren wurden die Sommer wissenschaftlich und statistisch belegbar immer heißer, diese Entwicklung scheint sich fortzusetzen. Daraus resultiert eine massive Zunahme der gesundheitlichen Belastung für ArbeitnehmerInnen. Auch die Leistung-und Konzentrationsfähigkeit sinkt bei hohen Temperaturen stark ab. Nicht nur die Produktivität leidet, auch Fehler und Unfälle häufen sich. Für AK und ÖGB ist der Handlungsbedarf klar, wie AK-Präsidentin Renate Anderl ausführt: „Der Sommer im Vorjahr war heiß, der heurige Sommer verspricht auch heiß zu werden, und die Klimaerwärmung wird in Zukunft mehr und intensivere Hitzeperioden bringen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdienen Respekt und dazu gehört auch der Schutz ihrer Gesundheit, denn Arbeit darf nicht krank machen.“

AK und ÖGB fordern daher aufgrund der steigenden Belastungen abgestufte Schutzmaßnahmen ab 25 Grad Celsius in Innenräumen bzw. bei Arbeiten im Freien, um die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen gegen die Auswirkungen von Hitze in Arbeitsräumen sowie gegen UV-Strahlung besser zu schützen. Die grundsätzliche Forderung: Klimafitte Arbeitsplätze! Sind alle vom Arbeitgeber getroffenen baulichen, organisatorischen und technischen Maßnahmen nicht ausreichend, um die Hitzebelastung entsprechend zu senken, müssen Ersatzarbeitsplätze oder zusätzliche bezahlte Pausenregelungen geschaffen werden. In letzter Konsequenz muss bezahlt hitzefrei gelten, solange keine kühlere Alternative vom Arbeitgeber angeboten wird.

SERVICE: Details unter
https://wien.arbeiterkammer.at/arbeiten-bei-hitze

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
ChefIn vom Dienst
+43 1 50165 12565
presse@akwien.at
https://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002