• 13.06.2019, 12:07:48
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  • OTS0128

VP-Malle/Benger/Hueter: „Kein Ausverkauf von heimischem Wasser“

Zur aktuellen Stunde zum Thema Kärntner Trinkwasser: ÖVP-Abgeordnete bringen Antrag für Enquete über die Zukunft der Trinkwasserversorgung in Kärnten ein.

Utl.: Zur aktuellen Stunde zum Thema Kärntner Trinkwasser:
ÖVP-Abgeordnete bringen Antrag für Enquete über die Zukunft
der Trinkwasserversorgung in Kärnten ein. =

Klagenfurt (OTS) - In der aktuellen Stunde des Kärntner Landtags
wurde über die Sicherstellung der Verfügbarkeit und Qualität des
Kärntner Trinkwassers diskutiert. ÖVP-Clubobmann Markus Malle stellt
klar: „Der Schutz des Kärntner Trinkwassers hat oberste Priorität,
daher haben die ÖVP-Abgeordneten einen Antrag über die Abhaltung
einer Enquete über die Zukunft der Trinkwasserversorgung in Kärnten
eingebracht.“

Denn: Wasser ist nicht unerschöpflich, „es ist zu wenig, das Kärntner
Trinkwasser nur zu verwalten, wir müssen auch gestalterische und
proaktive Handlungen setzen, damit das Kärntner Trinkwasser auch für
die Zukunft gesichert ist“, so Malle weiter. In der Enquete soll mit
Experten darüber diskutiert werden, welche Schritte notwendig sind,
damit Trinkwasser auch in den Zentralräumen, im Lavanttal und in
Völkermarkt gesichert ist und welche finanzielle Mittel dazu nötig
sind. Malle fordert weiters, dass die Stiftung „Wasser für Kärnten“
mit mehr Geldmitteln für den Zukauf von Wasserquellen ausgestattet
werde.

ÖVP-Umweltsprecher Christian Benger strich das hervorragende Kärntner
Wasserversorgungssystem hervor: „Unsere Wasserversorgung funktioniert
seit vielen hunderten Jahren hervorragend. Private Wasserversorger
leisten hier ausgezeichnete Arbeit. Eine Verstaatlichung, sprich
Enteignung der privaten Wasserversorgung lehnen wir klar ab."

Dass Wasser weiterhin leistbar sein müsse, hob
ÖVP-Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter hervor. „Wasser ist ein
Grundrecht, wir müssen dafür sorgen, dass dies auch weiterhin
leistbar bleibt. Hier danke ich auch den unzähligen privat
organisierten Wassergenossenschaften mit ihren Funktionären in den
Regionen.“ Sie müssen vom Land Kärnten auch weiterhin unterstützt
werden, damit sie auch in Zukunft ihre ehrenamtliche und wichtige
Aufgabe im öffentlichen Auftrag wahrnehmen können, so Hueter weiter.

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