ORF in memoriam Elfriede Ott (2): TV-Porträts, Theater, Kinohit „Die unabsichtliche Entführung …“, „André Hellers Menschenkinder“ u. v. m.

„Menschenbilder“ in Ö1

Wien (OTS) - Morgen, am Donnerstag, dem 13. Juni 2019, zeigt ORF 1 um 21.15 Uhr mit Andreas Prochaskas Kinohit „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ den ersten Kinofilm, in dem die Ehrendoyenne des Theaters in der Josefstadt im hohen Alter von 85 Jahren spielte. Darin machen Andreas Kiendl und Michael Ostrowski den Publikumsliebling zur „Leih-Großmutter“ und sorgen damit für jede Menge Turbulenzen. Die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Komödie wurde nicht nur mehrfach ausgezeichnet, sondern avancierte auch gleich zum bestbesuchten österreichischen Film des Jahres 2010 und rangiert noch immer unter den Top 10.
ORF III zeigt die Komödie am Freitag, dem 14. Juni, um 21.45 Uhr.

Am Freitag eröffnet das neu gestaltete Porträt „In memoriam Elfriede Ott“ um 20.15 Uhr das Hauptabendprogramm von ORF 2. Darin erinnern sich Wegbegleiterinnen und -begleiter an ein Ausnahmetalent. Die anschließende live-zeitversetzte Übertragung der „Sommernachtsgala“ aus Grafenegg startet bereits um 21.00 Uhr.
In ORF III steht um 23.35 Uhr der Nachruf „In memoriam Elfriede Ott“ auf dem Programm, gefolgt von der Xaver-Schwarzenberger-Komödie „Ein Mann in der Krise“ (0.05 Uhr) mit der Charaktermimin in einer Gastrolle.

Am Samstag, dem 15. Juni, zeigt ORF 2 um 21.20 Uhr den komödiantischen Publikumshit „Die Perle Anna“. In einer Inszenierung des bekannten Lustspiels von Marc Camoletti aus dem Jahr 1982, aufgezeichnet im TV-Theater des ORF-Zentrums, verkörpert Ott die gewitzte Haushälterin Anna, die ihren Hausherrn (Ossy Kolmann) vor einer ehelichen Katastrophe bewahrt.

Am Sonntag, dem 16. Juni, zeigt ORF III „André Hellers Menschenkinder“ (10.00 Uhr) mit Elfriede Ott aus dem Jahr 2015. In dem mehr als einstündigen Gespräch erzählt die Künstlerin aus ihrem bewegten beruflichen wie privaten Leben. Danach folgen die Theaterstücke „Die Perle Anna“ (11.05 Uhr) und „Keine Leiche ohne Lilli“ (12.30 Uhr), weiters die Dakapos von „In memoriam Elfriede Ott“ (14.20 Uhr), „Ein Mann in der Krise“ (14.45 Uhr) und „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ (16.35 Uhr). Um 23.15 Uhr ist abschließend erneut „André Hellers Menschenkinder mit Elfriede Ott“ zu sehen.

Der „kulturMontag“ bringt am 17. Juni um 22.30 Uhr in ORF 2 einen Nachruf auf Elfriede Ott.

Zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 20. Juni, steht in der Reihe „FeierAbend“ um 19.52 Uhr in ORF 2 die Sendung „In memoriam Elfriede Ott – Der Glaube der Elfriede Ott“ auf dem Programm. In Porträt von Michael Cencig zeigte sich die im Glauben tief verwurzelte legendäre Komödiantin, die durch den frühen Tod ihres Vaters schon in jungen Jahren mit Abschieden konfrontiert war, von ihrer nachdenklichen Seite, reflektierte über das eigene Sterben und wie man sich darauf vorbereitet.

ORF III Kultur und Information erinnert am Freitag, dem 14. Juni, und am Sonntag, dem 16. Juni, mit Filmen, Theaterstücken, einem Nachruf und einer Ausgabe „André Hellers Menschenkinder“ an die verstorbene Schauspielerin Elfriede Ott. Den Auftakt macht am Freitag das ORF-1-Dakapo von „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ (21.45 Uhr).

Elfriede Ott in Ö1

Ö1 wiederholt am Sonntag, dem 16. Juni, um 14.05 Uhr die „Menschenbilder“-Ausgabe „Ein Hoch dem Tief – die Kammerschauspielerin, Regisseurin und Intendantin Elfriede Ott“ aus dem Jahr 2012. Darin erzählt die Bühnengröße, die ursprünglich als gelernte Uhrmacherin das Geschäft ihres Vaters übernehmen sollte, über ihr Theaterleben. Elfriede Ott ist auch im Kabarett und im TV aufgetreten, hat Liederabende gegeben und ist auf Tourneen gegangen. Außerdem malte sie und zeichnete, aber das Spielen bedeutete für sie „auch ‚sein‘, zu sich selbst finden, zu echtem Erleben fähig sein“.

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