- 08.06.2019, 10:25:42
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FPÖ-Darmann: LH Kaiser muss schleunigst eine Lösung im Sinne des WAC finden
Kritik an Untätigkeit von Sportreferenten und Landessportdirektor
Utl.: Kritik an Untätigkeit von Sportreferenten und
Landessportdirektor =
Klagenfurt (OTS) - Nachdem sich die Anzeichen dafür verdichten, dass
der WAC seine Heimspiele in der Gruppenphase der Europa League in
Graz spielen wird, weil das Klagenfurter Wörthersee-Stadion wegen des
sogenannten Kunstprojekts „For Forest“ für den WAC unbenutzbar ist,
geht FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann hart mit den
Verantwortlichen von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten ins Gericht.
„Die hervorragenden sportlichen Leistungen des WAC hätten Kärnten die
große Chance geboten, gemeinsam mit den vielen Fans tolle
Fußballfeste zu feiern und zudem eine Wertschöpfung in Millionenhöhe
sowie einen riesigen internationaler Werbeeffekt zu erzielen. Doch
leider lässt Landeshauptmann Kaiser im Stadion lieber Bäume
aufstellen, die den Rasen monatelang ruinieren werden, so dass der
erfolgreichste Fußballklub in der Kärntner Sportgeschichte
voraussichtlich nach Graz ausweichen muss. Besonders skandalös ist
es, dass anscheinend seitens der Landespolitik nicht mal ernsthafte
Gespräche mit den WAC-Verantwortlichen gesucht worden sind, um zu
einer Lösung zu kommen“, kritisiert Darmann.
Stattdessen würden sich die politisch Verantwortlichen von Stadt
Klagenfurt und Land Kärnten hinter der Ausrede verstecken, sie
müssten bestehenden Verträge einhalten. Aufgrund der aktuellen
Entwicklung hätten Kaiser und Co. aber längst mit dem Künstler
verhandeln müssen, um einen Kompromiss im Sinne des WAC und der
vielen Fußballfans zu finden. Besonders befremdlich findet Darmann in
diesem Zusammenhang die Aussagen von Landesportdirektor Arno
Arthofer, der kritische Stimmen zum Kunstprojekt mundtot machen will,
indem er ihnen ein „Pippi Langstrumpf“-Verhalten unterstellt. „Seine
Aufgabe wäre es eigentlich, den Sport in Kärnten weiterzuentwickeln
und dafür zu sorgen, dass das Sportland Kärnten professionell nach
außen präsentiert wird. Doch statt den WAC zu unterstützen, spielt er
sich als Pflichtverteidiger von Kaiser und Mathiaschitz auf. Sein
Verhalten lässt tief in das traurige sportpolitische Nirvana in der
Stadt- und Landespolitik blicken, wo unsere Sportvereine – vom
Breiten- bis zum Spitzensport – regelmäßig von den Sportpolitikern
des Landes links liegen gelassen werden. Ich wünsche Arthofer und
Kaiser ein Besinnen auf ihre Sportverantwortung und das schleunige
Einlenken auf eine Freigabe des Wörthersee-Stadions für die
anstehenden Heimspiele des WAC in der Gruppenphase der Europa
League“, so Darmann.
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