- 06.06.2019, 16:56:55
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FPÖ-Darmann zur Mobilitäts-Enquete: Experten bestätigen Versäumnisse von SPÖ und ÖVP in Kärnten
Endlich Bus- und Bahnpreise senken und Verbindungen massiv attraktivieren – Wasserstofftechnologie forcieren!
Utl.: Endlich Bus- und Bahnpreise senken und Verbindungen massiv
attraktivieren – Wasserstofftechnologie forcieren! =
Klagenfurt (OTS) - In der heutigen Enquete des Kärntner Landtages zum
Thema „Verkehr, Mobilität und Infrastruktur“ wurde schnell klar, dass
Kärnten in der Schlusslichtposition aller Bundesländer verharrt und
SPÖ und ÖVP es jahrelang verabsäumt haben, effiziente und
vernunftbegabte Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen
Verkehrs in Kärnten umzusetzen. Daher fordert FPÖ-Landesparteiobmann
Klubobmann Mag. Gernot Darmann einmal mehr, dass der Stillstand in
Kärnten im Bereich des öffentlichen Verkehrs und der Mobilität
endlich beendet werden muss. „Es wurde in der heutigen Diskussion
auch bestätigt, dass es nur am politischen Willen und nicht am Budget
liegt, endlich Taten zu setzen. Wir fordern die Kärntner
Landeregierung daher auf, endlich unsere Ideen für eine Bus- und
Bahnoffensive in Kärnten umzusetzen. Jetzt ist rasches Handeln
insbesondere im Sinne der Pendler, der Senioren sowie unserer Kinder
und zum vernunftsbedarften Schutz unserer Heimat und damit zum Erhalt
der wunderschönen Natur und Umwelt gefordert“, so Darmann.
Darmann prangert seit langem die viel zu hohen Öffi-Preise und die
schlechten Bus- und Bahnverbindungen an. Während Tiroler Pendler für
eine Jahreskarte 499 Euro im Jahr zahlen, zahlen Kärntner Pendler
unfassbare 2.705 Euro (inklusive Stadtverkehre Villach und
Klagenfurt). Tiroler Senioren zahlen leistbare 255 Euro für ein
Jahresticket (ab 75 Jahren 127 Euro). Kärntner Pensionisten müssen
dafür - trotzt der Landesregierungs-Mogelpackung einer 50 Prozent
Ermäßigung - noch immer für viele nicht leistbare 1.352 Euro
bezahlen.
Dass dies nicht eine Frage des Budgets, sondern eine Frage des
politischen Willens ist, bestätigte heute im Zuge seines Referates
auch der Tiroler Landtagsabgeordnete Mag. Michael Mingler. Er zeigte
den Erfolgsweg Tirols seit 2014 auf, wonach jeder 5. Tiroler bereits
ein Jahresticket habe und dies lediglich jährliche Kosten von 1,6
Mio. Euro zusätzlich verursache. In Kärnten werden pro Jahr rund
3.000 Jahrestickets an Pendler verkauft, in Tirol sind es laut
Mingler bereits über 40.000.
Im Vordergrund steht für Darmann vor allem auch der Umweltgedanke.
„In diesem Bereich gibt es viele Sprechblasen, jedoch keine Taten.
Kärnten hat auf Grund der verfehlten sozialistischen Umwelt- und
Klimapolitik daher auch mit 117 Millionen Euro an
EU-Öko-Strafzahlungen zu rechnen, da der Co²-Ausstoß zu hoch ist“,
kritisiert Darmann.
Da die Elektromobilität als Brückentechnologie zu betrachten sei,
sollte Kärnten keine Bemühungen scheuen, um Vorreiter im Bereich der
Wasserstofftechnologie zu werden. „Wir werden im Kärntner Landtag
einen entsprechenden Antrag zur Forcierung dieser umweltfreundlichen
Antriebstechnologie für den öffentlichen sowie den Individualverkehr
einbringen“, kündigt Darmann an.
„Die Kärntner Landesregierung muss jetzt rasch Maßnahmen setzen. Es
ist offenkundig, dass insbesondere im ländlichen Raum neben den hohen
Preisen auch die geringe Kundenorientierung bei der Frequenz sowie
Linienführung den öffentlichen Verkehr in Kärnten unattraktiv machen.
Kärnten braucht endlich bessere Öffi-Verbindungen und leistbare Bus-
und Bahnpreise sowie Mut zu neuen Konzepten. Dies auch im Sinne
unserer jungen Generation in Kärnten und unserer unersetzbaren
Kärntner Natur“, stellt der Kärnten FPÖ-Chef abschließend fest.
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