- 06.06.2019, 09:03:20
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Udolf-Strobl: Christian Doppler Forschungsgesellschaft mit neuer Führung in die Zukunft
Martin Gerzabek zum neuen Präsidenten der CDG bestellt - ehemaliger Rektor der Universität für Bodenkultur übernimmt das Amt mit 1. Juli

Utl.: Martin Gerzabek zum neuen Präsidenten der CDG bestellt -
ehemaliger Rektor der Universität für Bodenkultur übernimmt
das Amt mit 1. Juli =
Wien (OTS) - Univ.Prof. DI Dr. Martin Gerzabek wird mit 1. Juli 2019
als Nachfolger von Univ.Prof. Dr. Reinhart Kögerler die Christian
Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) in die Zukunft führen. Das hat
das zu-ständige Bundesministerium für Digitalisierung und
Wirtschaftsstandort heute bekannt gegeben. Der ehemalige Rektor der
Universität für Bodenkultur in Wien wurde Ende 2018 als einer von
zwei Kandidaten durch das CDG-Gremium vorgeschlagen und mit dem
Nominierungsschreiben vom 21. Mai 2019 offiziell mit der neuen
Funktion betraut.
“Innovation ist für unsere Unternehmen ein Schlüssel zu Erfolg und
Wettbewerbsfähigkeit und sichert wertvolle Arbeitsplätze in
Österreich. Daher unterstützen wir als Ressort die Kooperation von
Wissenschaft und Wirtschaft, die CDG ist ein Flaggschiff in diesem
Bereich“, betont Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl, bei
der offiziellen Vorstellung vor Vertretern der Forschungscommunity.
„Standortrelevante Forschung vereint wissenschaftliche Exzellenz und
wirtschaftliche Praxis. Wir müssen schneller von der Idee zum Produkt
kommen und digitale Technologien als Chance für künftige
Entwicklungen nutzen. Mit Martin Gerzabek bekommt die CDG einen
anerkannten Experten als neuen Präsidenten. In seinen bisherigen
Funktionen hat er die Annäherung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
stets vorangetrieben und ich freue mich, dass er sich für diese
Aufgabe zur Verfügung stellt“, so Udolf-Strobl.
„Das Christian Doppler Modell ist international ein Best Practice
Modell für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft“,
betont der neue Präsident der CDG. Nicht umsonst sind Christian
Doppler Labors (CD-Labors) und Josef Ressel Zentren zentrale
Förderprogramme für die Universitäten sowie Fachhochschulen und von
Unternehmen stark nachgefragt. Das Modell steht für wissenschaftliche
Exzellenz und unternehmerische Innovation, es muss auch in Zukunft
gestärkt werden, um den Wirtschaftsstandort Österreich weiter
voranzubringen,“ so Gerzabek.
Univ.Prof. Martin Gerzabek weiß, wovon er spricht: Als Vizerektor für
Forschung und anschließend Rektor der Universität für Bodenkultur
Wien (2003-2018) verfügt er über tiefgehende Kenntnisse der
Interessen von Wissenschaft und Wirtschaft. Als Rektor unterstützte
er die Implementierung zahlreicher CD-Labors und weiß um deren
Bedeutung für die Universitäten. Als ehemaliger Leiter der Abteilung
Umweltforschung im Österreichischen Forschungszentrum Seibersdorf
bringt der promivierte Bodenkundler zudem Erfahrungen in der
außeruniversitären Forschung mit.
Erfolgsgeschichte Christian Doppler Forschungsgesellschaft
Seit rund 25 Jahren steht die CDG für die erfolgreiche Kooperation
von Wissenschaft und Wirtschaft. In dieser Zeit konnte sie von 14
aktiven CD-Labors im Jahr 1995 auf mittlerweile 100 aktive
For-schungseinheiten wachsen. 180 Unternehmen engagieren sich 2019 in
CD-Labors und Josef Ressel Zentren und stärken ihre Innovationskraft
durch anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Rund 1.000 junge
Wissenschafter/innen arbeiten derzeit in den Forschungseinheiten der
CDG und beleben damit den Wissenschafts- und den Wirtschaftsstandort
Österreich.
„Die Erfolgsgeschichte der Christian Doppler Forschungsgesellschaft
ist stark mit dem Namen ihres bisherigen Präsidenten, Univ.Prof. Dr.
Reinhart Kögerler, verbunden“, betont Univ.Prof. Martin Gerzabek. Das
rasche Wachstum und die hohe Reputation der CDG wäre ohne die
beispiellose Aufbauarbeit der letzten Jahre nicht möglich gewesen.
Ich möchte daher ihm und der langjährigen Generalsekretärin Dr.
Judith Popela meinen herzlichen Dank aussprechen. Es freut mich auch
sehr, mit Dr. Jürgen Pripfl einen hochqualifizierten Generalsekretär
als Nachfolger von Frau Dr. Popela gefunden zu haben“, so Gerzabek.
Das Fördermodell der Christian Doppler Forschungsgesellschaft
Die CDG gilt in Österreich als Wegbereiterin für
anwendungsorientierte Grundlagenforschung und die Kooperation von
Wissenschaft und Wirtschaft. In CD-Labors an Universitäten und Josef
Ressel Zentren an Fachhochschulen arbeiten hervorragende
Wissenschafter/innen mit innovativen Unternehmen zusammen. Davon
profitieren alle Beteiligten und letztlich auch die gesamte
Gesellschaft durch Innovation, Fortschritt und Standortsicherheit.
CD-Labors und Josef Ressel Zentren werden von der öffentlichen Hand
und den beteiligten Unternehmen gemeinsam finanziert. Wichtigster
öffentlicher Fördergeber ist das Bundesministerium für
Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW).
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