Doris Helmberger-Fleckl neue Chefredakteurin der FURCHE, Rudolf Mitlöhner wechselt zum "Kurier"

Nach 18 Jahren in der FURCHE-Chefredaktion wechselt Rudolf Mitlöhner in die „Kurier“-Innenpolitik, Doris Helmberger-Fleckl rückt an die Spitze der FURCHE-Redaktion.

Wien (OTS) - Rudolf Mitlöhner, zuvor „Kleine Zeitung“ und „Presse“, hat seit 2001 als Chefredakteur bzw. Mitglied der Chefredaktion die FURCHE ganz wesentlich geprägt und mitverantwortet. In seine Zeit fallen mehrere grundlegende und erfolgreiche Relaunches und zwei runde FURCHE-Jubiläen. Er verlässt auf eigenen Wunsch das Blatt, um in die „Kurier“-Innen- und EU-Politik zu wechseln. Nicole Schwarzenbrunner, Geschäftsführerin der FURCHE: „Ich bedanke mich ganz herzlich für die jahrzehntelange immer freundschaftliche Zusammenarbeit, für seine profilierten Kommentare und geistigen Tiefgänge. Er hat in für Medien herausfordernden Zeiten entscheidend zum Erfolg der FURCHE beigetragen.“

Bisherige Stationen: 1994 bis 1996 Kleine Zeitung Außenpolitik, 1996 bis 1999 DIE FURCHE, 1999 bis 2001 „Die Presse“ Stv. Kultur-Ressortleiter, 2001 bis 2008 Chefredakteur der FURCHE, 2008 bis 2012 Stv. Chefredakteur der Furche neben Claus Reitan, nach einer gemeinsamen Redaktionsleitung mit Oliver Tanzer 2013 seit Juli 2013 wieder Chefredakteur der FURCHE.

Doris Helmberger-Fleckl, bereits seit 2000 Redaktionsmitglied der FURCHE, wird ab August 2019 als erste Chefredakteurin nachfolgen. Die studierte Germanistin und Theologin hat bisher für die Ressorts Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft verantwortlich gezeichnet und ist Trägerin mehrerer Journalistenpreise (Förderungspreis für Wissenschaftspublizistik des Bildungsministeriums, Inge-Morath-Preis für Wissenschaftspublizistik, Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis, Spitze-Feder-Förderpreis). Ihr hoher journalistischer Anspruch, das Interesse am Argument der anderen und ihre Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Innovationen qualifizieren sie für die neuen Aufgaben. Nicole Schwarzenbrunner: „Doris Helmberger-Fleckl vereint beides: besonnene Kontinuität und leidenschaftlichen Aufbruch. Gemeinsam mit einem exzellenten Team wird sie die Zukunft der FURCHE erfolgreich gestalten.“

Die designierte Chefredakteurin zu ihrer künftigen Aufgabe: "Intellektuelle Tiefe, diskursive Breite, ein Sensorium für existenzielle Fragen und eine klare Haltung, wenn es um Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit geht: Darum bemüht sich die FURCHE Woche für Woche. Und ja, auch die Freude an der Sprache und die Lust auf Geschichten abseits des Altbekannten sollen dabei bedient werden. Bislang geschah das vor allem auf Papier, nun bespielen wir auch die Welt des Digitalen: auf unserer innovativen Website, an deren Finalisierung wir fieberhaft feilen, in unseren Social-Media-Kanälen und in unserem neuen Podcast ‚weiter denken‘. Durch all diese zusätzlichen Kanäle sollen noch mehr Menschen als bisher auf jenen Qualitätsjournalismus aufmerksam werden, für den die FURCHE seit jeher steht. Und wir sind guter Dinge, dass das auch gelingen wird.“

Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group: „Die FURCHE zählt zu den Säulen der Styria Media Group, wenn es um Qualitätsjournalismus geht. Rudolf Mitlöhner hat diese Zeitung mit seinem Wirken wesentlich mitgeprägt. Mit Doris Helmberger-Fleckl als Chefredakteurin wird die FURCHE weiterhin Woche für Woche mit höchster journalistischer Bravour Zeichen setzen, Orientierung, Analyse und Hintergrund bieten. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung der FURCHE.“

Rückfragen & Kontakt:

Nicole Schwarzenbrunner
Geschäftsführerin

Tel: 01-512 52 61-24
E-mail: nicole.schwarzenbrunner@furche.at

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