PVÖ-Kopietz: Streichung der „Aktion 20.000“ durch die vormalige Kurz-Regierung weiterhin zu Lasten älterer Arbeitsloser

Arbeitslosigkeit bei über 50jährigen setzt sich fort – Altersarmut durch drohende Pensionskürzungen - PVÖ fordert Korrektur durch neue Regierung

Wien (OTS) - „So grundsätzlich erfreulich der – wenn auch verlangsamte - Rückgang der Arbeitslosigkeit auch im Monat Mai ist, so unerfreulich ist die Tatsache, dass diese bei den über 50Jährigen weiterhin, diesmal um 1,5 Prozent, gestiegen ist. Eine der Ursachen dafür ist sicherlich die Streichung der „Aktion 20.000“, die gerade auf die Förderung älterer Arbeitsloser abzielte, durch die vormalige türkisblaue Bundesregierung unter Bundeskanzler Kurz. Damit bestätigt sich einmal mehr wie kurzsichtig die Abschaffung gewesen ist“, erklärte der Landespräsident des Pensionistenverbandes Wien (PVÖ), Landtagsabgeordneter Harry Kopietz.

„Arbeitslosigkeit wirkt sich bekanntlich nicht nur negativ auf das aktuelle Einkommen, sondern in weiterer Folge auch auf die Höhe der Pension aus. Bei über einen längeren Zeitraum bestehender Arbeitslosigkeit droht für zahlreiche Betroffene sogar die Gefahr der Altersarmut“, so Kopietz weiter. Dieser drohenden Entwicklung müsse mit aller Kraft gegengesteuert werden. Notwendig seien daher gezielte Maßnahmen, wie u.a. die Wiedereinführung der Aktion 20.000. Kopietz abschließend: „Der PVÖ Wien richtet daher an die neue Bundesregierung den Appell, ihr Augenmerk nicht zuletzt auch auf die intensive Bekämpfung der noch immer hohen Arbeitslosigkeit bei den über 50Jährigen zu richten“.

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