• 29.05.2019, 10:25:03
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  • OTS0064

Arbeitsgespräch mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann

LH Mikl-Leitner: Die besten Ideen und Erfahrungen bei der Klima- und Energiepolitik austauschen

Utl.: LH Mikl-Leitner: Die besten Ideen und Erfahrungen bei der
Klima- und Energiepolitik austauschen =

St. Pölten (OTS/NLK) - Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner traf am
heutigen Mittwoch im Palais Niederösterreich in der Wiener
Herrengasse zu einem Arbeitsgespräch mit dem Ministerpräsidenten von
Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, zusammen.

Beide Bundesländer verbinde eine „gute Partnerschaft und ein
regelmäßiger Austausch auf unterschiedlichen Ebenen“ und seien
Vorbildregionen, betonte die Landeshauptfrau. Beim heutigen Treffen
mit Kretschmann, der im Jänner dieses Jahres als NÖ
Energiebotschafter ausgezeichnet wurde, standen aktuelle Themen wie
Klima- und Energiepolitik sowie die Digitalisierung im Mittelpunkt.
Den in der vergangenen Woche präsentierten neuen Klima- und
Energiefahrplan für die Jahre 2020 bis 2030 mit dem Ziel, die
Treibhaus-Emissionen um 36 Prozent zu reduzieren, die Stromerzeugung
aus Photovoltaik zu verzehnfachen und Strom aus Windkraft zu
verdoppeln bezeichnete Mikl-Leitner „als Richtschnur“ für die
nächsten Schritte in der blau-gelben Energiewende. „Wichtig und
notwendig“ sei auch der Ausstieg aus der Stromerzeugung durch Kohle,
und diesen Schritt werde bis Ende des Jahres in Niederösterreich
gesetzt. Kohle sei die CO2-schädlichste Erzeugungsform, deshalb müsse
man gemeinsam den Kohleausstieg in ganz Europa vorantreiben.
Mikl-Leitner: „Angesichts der steigenden Emissionen sind wir
angehalten, Maßnahmen zu setzen.“ Deshalb sei es auch so wichtig, die
„besten Ideen und Erfahrungen“ auszutauschen.

Die Digitalisierung ist für Mikl-Leitner die Grundlage für die
weitere positive Entwicklung der Regionen. Auch hier gebe es viele
Gemeinsamkeiten mit Baden-Württemberg. Für diese „zentralen Themen
der Zukunft“ brauche es auch einen regelmäßigen Austausch mit anderen
„Vorzeige-Bundesländern“, so Mikl-Leitner und dankte dem
Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg für das „gute
Arbeitsgespräch“.

Winfried Kretschmann, seit Mai 2011 Ministerpräsident von
Baden-Württemberg, bezeichnete Niederösterreich bei der Klima- und
Energiepolitik als Vorbild und dankte für die Möglichkeit dieses
Gedanken- und Erfahrungsaustausches. Um die Energiewende
voranzubringen, brauche es den Umstieg auf erneuerbaren Energien,
ressourcenschonende Produktion und neue Innovationen und
Technologien. Deutschland, das bis 2022 aus der Kernkraft austeigen
werde, investiere deshalb in Forschung und Entwicklung und entwickle
auch in der Autoindustrie „neue Formate“.

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