SPÖ-Europawahlfinish (3) – Ludwig: Österreichischer Sozialdemokrat soll „wieder leitende Funktion in Brüssel einnehmen“

Wollen Veränderung in Österreich und Europa – Von SozialdemokratInnen braucht man keine Staatsräson einfordern, denn „wir wissen, was Verantwortung ist“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder richtete heute seine herzlichen Glückwünsche zum einjährigen Amtsjubiläum an den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, dessen Rede den Europawahlkampf der SPÖ im Festzelt vor der Parteizentrale abschloss. „Es sind nur mehr wenige Stunden, bis die Wahllokale öffnen“, sagte Ludwig, der einen Appell an alle SozialdemokratInnen richtete: „Es ist unser Auftrag, zu laufen, zu reden, zu diskutieren und zu werben. Für unseren Andreas Schieder und sein Team“, so Ludwig, der sich sicher zeigte, dass am Ende der Sieg für die Sozialdemokratie stehen wird. ****

„Die Europawahl ist eine wichtige Richtungsentscheidung für Europa und unser Land“, sagte Ludwig. „Wir haben das beste Programm, die beste KandidatInnenliste und wir haben mit Andreas Schieder einen Spitzenkandidaten, der seit Jugend an in internationalen Organisationen tätig ist.“ Ludwig forderte, dass „nach Hannes Swoboda wieder ein österreichischer Sozialdemokrat in der EU in einer leitenden Funktion tätig wird. Und es gibt niemanden, der besser dazu berufen ist, als Andreas Schieder“, so Ludwig, der dem SPÖ-EU-Spitzenkandidaten „volle Unterstützung“ für seine Tätigkeit in Brüssel zusicherte.

„Ihr könnt euch sicher sein, dass wir uns einsetzen für die Wählerinnen und Wähler, die uns das Vertrauen geschenkt haben. Und wir setzen uns ein für die Menschen im Land und wir werden alle hinter unserer Bundesparteivorsitzenden stehen“, sagte Ludwig im Festzelt vor 1.200 Menschen. Ludwig forderte nicht nur eine Veränderung in Europa, sondern auch in Österreich – „eine Veränderung mit dir, liebe Pamela Rendi-Wagner“, so Ludwig in Richtung der SPÖ-Bundesparteivorsitzenden.

Dass „Wien ein stabiler Faktor in dieser Republik“ ist, habe laut Ludwig zwei Hauptgründe: „Zum einen hat Wien keine Rechtsextremen in der Wiener Stadtregierung“, so Ludwig, der sich angesichts der Skandale der letzten Tage in seiner Meinung bestätigt sieht, „keine Koalition in Wien mit dieser FPÖ“ einzugehen. Zum anderen „haben wir keine Person in Wien, die innerhalb von 17 Monaten zweimal eine Regierung an die Wand fährt“, sagte Ludwig in Richtung Kanzler Kurz. Gegenüber den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten brauche man keine Staatsräson einfordern, „denn wir wissen, was Verantwortung ist“, so der Bürgermeister. (Schluss) ls/mb

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