Tragödie um verhungerte Familie in Wien: Volksanwaltschaft schaltet sich ein

Kräuter prüft, warum Behörde die Zwillinge nach 2017 nicht weiter betreute

Wien (OTS) - Laut Medienberichten sind jene Mutter und ihre beiden 18-jährigen Töchter, die in einer Wohnung in Wien Floridsdorf tot aufgefunden wurden, verhungert. Die Mädchen wiesen offenbar eine Entwicklungsverzögerung auf, die Mutter habe unter einer psychischen Erkrankung gelitten. Ab Dezember 2016 war, nach Angaben der Behörde, auch die Kinder- und Jugendhilfe mit der Familie befasst, beendete jedoch die Betreuung im März 2017.

Volksanwalt Kräuter: "Aufklärungsbedürftig erscheint, warum die Behörde im Jahr 2017 keine Gefahr für das Kindeswohl annahm und der Familie offenbar auch keine weiterführenden Betreuungsangebote machte." Die Volksanwaltschaft wird als nächsten Schritt die Stadt Wien um Stellungnahme ersuchen und die betreffenden Akten einsehen.



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