- 22.05.2019, 10:07:33
- /
- OTS0059
ÖAMTC-Crashtest: Sehr gute Ergebnisse (+Fotos, +Videos)
Neun Fahrzeuge im Test – alle können überzeugen
Utl.: Neun Fahrzeuge im Test – alle können überzeugen =
Wien (OTS) - Beim jüngsten Crashtest des ÖAMTC wurden neun Autos in
Hinblick auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. "Kleine Schwächen
gibt es vorwiegend in den Bereichen Fußgänger-/Radfahrer-Schutz und
Sicherheitsassistenten. Davon abgesehen sind alle Modelle im
aktuellen Crashtest sehr sicher", fasst Max Lang, Crashtest-Experte
des Mobilitätsclubs, zusammen. Folgerichtig wurden Audi e-tron, Lexus
UX, Mazda 3, Range Rover Evoque, Renault Clio, Toyota Corolla, Toyota
RAV4 und VW T-Cross mit fünf Sternen bewertet.
Das neunte Fahrzeug im Test ist der Citroen C5 Aircross, der
allerdings nur mit "Safety Pack" die Höchstwertung schafft.
"Standardmäßig ist dieses Fahrzeug mit einem automatischen
Notbremsassistenten auf Kamera-Basis ausgestattet, der Fußgänger
erkennen kann. Gegen Aufpreis bekommt man ein Kamera-Radar-System,
das auch Radfahrer detektiert – und nur damit gibt es auch fünf
Sterne im Crashtest", erklärt Lang.
Die Ergebnisse in den einzelnen Kategorien
* Erwachsenensicherheit: In dieser Kategorie erreichen bis auf den
Citroen C5 Aircross (mit/ohne Safety Pack: 89/87 Prozent) alle
Testkandidaten eine Wertung von über 90 Prozent – zum Teil sogar sehr
deutlich. Maß aller Dinge ist hier der Mazda 3 mit einer Wertung von
98 Prozent und beeindruckend hoher Sicherheit in allen Testszenarien.
* Kindersicherheit: Hier hat mit dem Renault Clio der Kleinste mit 89
Prozent die Nase vorn. Aber auch alle anderen Testkandidaten
erreichen mit 85 bis 87 Prozent sehr gute Werte in dieser Kategorie.
* Fußgänger-/Radfahrersicherheit: "Auf die Sicherheit für
ungeschützte Verkehrsteilnehmer, wie das ehemalige Kriterium der
Fußgängersicherheit mittlerweile heißt, haben die Hersteller in
jüngster Vergangenheit verstärkt Augenmerk gelegt", hält Lang fest.
Vor allem dank automatischer Notbremsassistenten, aber auch auf
mechanischem Wege (weniger harte Motorhauben, Stoßstangen etc.)
wurden deutliche Fortschritte erzielt – auch ein Verdienst des ÖAMTC,
der im Rahmen des Crashtest-Programms immer wieder auf die
Notwendigkeit von Verbesserungen hingewiesen hat. Und auch, dass
große Autos gefährlicher für ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind,
ist nicht mehr zwangsläufig der Fall: Im ÖAMTC-Crashtest erreichen
mit dem Off-Roader Toyota RAV4 und dem Kleinwagen Toyota Corolla zwei
sehr unterschiedliche Fahrzeugklassen einen Top-Wert von 85 Prozent.
Bei den restlichen Autos gibt es zum Teil noch Nachholbedarf,
speziell die A-Säulen sind immer noch geeignet, schwere Verletzungen
bei einem Zusammenstoß zu verursachen.
* Sicherheitsassistenten: Auch hier findet derzeit ein Umdenken statt
und die Hersteller bauen serienmäßig immer mehr und immer bessere
Assistenzsysteme ein. "Dass dieser Weg der richtige ist, zeigt sich
an der Wertung des Citroen C5 Aircross mit bzw. ohne Saftey Pack",
erklärt Lang. Allerdings darf Sicherheit keine Preisfrage sein und
die Hersteller sind gefordert, ihre Fahrzeuge serienmäßig mit
möglichst vielen Assistenzsystemen auszustatten. "Dass die Technik
funktioniert und Unfallzahlen und -schwere reduzieren kann, zeigen
Tests des ÖAMTC immer wieder", so der Experte des Mobilitätsclubs
abschließend.
Aviso an die Redaktionen:
Bild- und Videomaterial zu dieser Aussendung gibt es unter
www.oeamtc.at/presse. Alle ÖAMTC-Tests findet man unter
www.oeamtc.at/test.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCP






