AKS fordert Gewaltprävention und lehnt schwarz-blaue „Time-out Klassen“ ab!

Schwarz-blaue Regierung beschließt „Time-out Klassen“ als Bestrafung für gewalttätige Schülerinnen und Schüler. AKS (Aktion kritischer Schüler_innen): „pädagogisch sinnlos“.

Wien (OTS) - Letzte Woche gibt das Bildungsministerium bekannt, dass in Zukunft sogenannte „Time-out Klassen“ ins Leben gerufen werden sollen, um als Bestrafung für gewalttätige Schüler_innen zu dienen.

Anlass dafür waren Vorfälle in der HTL Ottakring in Wien, bei denen ein Lehrer und eine Klasse, darin insbesondere ein Schüler, eine körperliche Auseinandersetzung hatten.

Bundesvorsitzende der AKS, Sara Velic, sagt klar: „Was hier geplant ist, sind Maßnahmen, die pädagogisch mehr als sinnlos sind. Schulen brauchen Gewaltprävention und kein Reparaturverhalten.“

Die Aktion kritischer Schüler_innen fordert seit Jahren mehr Schulpsycholog_innen am Schulstandort und verpflichtenden Ethikunterricht für alle.

„Hier sehen wir einmal mehr, dass Schülerinnen und Schüler mehr Unterstützung im Schulalltag brauchen. Sozialarbeiterinnen und -arbeiter werden hier dringend gebraucht, genau so wie verstärkte Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, die zu jederzeit als psychische Unterstützung zur Verfügung stehen“, betont Velic.

AKS-Chefin schließt: „Außerdem kann im verpflichtenden Ethikunterricht für alle erlernt werden, was es heißt in einer Gesellschaft zu leben und wie respektvoller Umgang miteinander funktioniert.“

Rückfragen & Kontakt:

Aktion kritischer Schüler_innen
Noomi Anyanwu
Pressesprecherin
Mobil: 069910869922
E-Mail: noomi.anyanwu@aks.at
www.aks.at

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