• 18.05.2019, 08:00:02
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Eröffnung des neugestalteten Stiftes Dürnstein

LH Mikl-Leitner: „Entdeckung des Wertvollen“ sei „ein wunderbarer Ausdruck dessen, was einen hier erwartet“

Utl.: LH Mikl-Leitner: „Entdeckung des Wertvollen“ sei „ein
wunderbarer Ausdruck dessen, was einen hier erwartet“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Stift Dürnstein wurde in den vergangenen
sechs Monaten saniert und umgebaut. Neben den bautechnischen
Änderungen wurden am Ausstellungskonzept auch thematische Änderungen
vorgenommen. Die neue Ausstellung „Entdeckung des Wertvollen“ regt
an, sich Gedanken zu machen über „Das Gute, das Schöne, das Wahre“.
Präsentiert wurde der neu gestaltete Besucherbereich am gestrigen
Freitag im Rahmen einer Eröffnungsfeier mit zahlreichen Ehrengästen,
unter ihnen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Der ehemalige
Propst Maximilian Fürnsinn zelebrierte den Gottesdienst und sprach
„von einer Stunde des Dankes“.

In Niederösterreich seien Kunst und Kultur an allen Ecken und Enden
spür- und fühlbar, sprach Landeshauptfrau Mikl-Leitner von einer
„Vielfalt der kulturellen Angebote“ im Land. Und dabei komme man an
den Kirchen, Stiften und Klöstern nicht vorbei, betonte sie „die
gemeinsame Verantwortung und Verpflichtung zugleich, das kulturelle
Erbe für die kommenden Generationen hochzuhalten und zu pflegen“. Das
Stift Dürnstein sei dafür ein gutes Beispiel.

„Das Stift Dürnstein ist ein wahres Kulturjuwel“, führte die
Landeshauptfrau aus, dass sich das Stift im Laufe der Zeit verändert
habe: „Einst war das Stift eine gotische Klosteranlage, heute ist es
ein Juwel der barocken Kunst.“ Außerdem sei das Stift Dürnstein mit
seinem blauen Turm das Wahrzeichen der Wachau inmitten eines
bedeutenden UNESCO-Weltkulturerbes. „Das Stift Dürnstein ist ein Ort
der Begegnung“, führte Mikl-Leitner aus, dass hier jährlich das
Symposium Dürnstein, veranstaltet von der NÖ Forschungs- und
Bildungsges.m.b.H., stattfindet. „Und das Stift Dürnstein ist ein
wichtiger Wirtschaftsmotor und touristischer Faktor“, betonte die
Landeshauptfrau, dass jährlich tausende Besucherinnen und Besucher
von Frühling bis Herbst hierherkämen und das Stift „als historische
und kulturelle Attraktion, aber auch als Ort der Ruhe und Einkehr“
schätzten.

Mit der Neugestaltung werde den Besuchern nun „noch mehr geboten“,
führte Mikl-Leitner aus, dass viele Schritte gesetzt worden seien,
„um das Stift attraktiver zu machen“: Unter anderem nannte sie die
Adaptierung und Restaurierung der gotischen Halle als Besucherzentrum
inklusive Sanitäranlagen, die Schaffung eines attraktiven
Zugangsbereichs, die barrierefreie Erschließung, das neue
Ausstellungskonzept und deren Vermittlung und die Einrichtung eines
Klosterladens. Außerdem hob sie den thematischen Weg, der die
Besucher durch das Haus führt und mit dem auch Werte des Christentums
vermittelt werden, hervor.

Der neue Claim „Entdeckung des Wertvollen“ sei „ein wunderbarer
Ausdruck dessen, was einen hier erwartet“, bedankte sich die
Landeshauptfrau beim Stift Herzogenburg, beim Stift Dürnstein und
allen Professionisten, die äußerst behutsam umgegangen seien, um
diesem Juwel der Wachau eine neue Bestimmung zu geben.

Propst Petrus Stockinger sagte, es gelte „Gott zu danken, der in die
Natur den Sinn für das Gute, das Schöne und das Wahre gelegt habe“.
Mit der Neugestaltung des Stiftes Dürnstein gelte es, diesem „ein
klareres geistliches Profil zu geben“. „Diese Stunde steht im Zeichen
des Dankes“, betonte der Propst, dass es eine Freude sei, dass so
viele Menschen motiviert werden konnten, sich in dieses Projekt
einzubinden. Der Urkunde von damals, die eingemauert gewesen sei,
werde eine zweite Urkunde, die den Namen aller Projektbeteiligten
trägt – das seien mehr als 80 Namen – hinzugefügt, so Stockinger.

Christian Ceplak, Leiter der Kultur- und Tourismusabteilung des
Stiftes Herzogenburg, führte aus, dass zahlreiche Firmen am Umbau
beteiligt gewesen seien und, dass es allen Beteiligten viel Freude
gemacht habe, bei diesem Projekt mitzuwirken.

Im Interview mit Christian Ceplak sagte Architekt Gerhard Abel vom
Architekturbüro Planet Architects, dass jeder das Stift Dürnstein
kenne, dass dieses sehr bekannte Gebäude, aber doch auch unbekannt
sei und es eine spannende Aufgabe gewesen sei „einen neuen Zugang zu
schaffen“.

Als große Herausforderung bezeichnete Martina Berger, die für die
Ausstellungsproduktion verantwortlich zeichnet, den ambitionierten
Zeitplan. Das Stift Dürnstein sei „ein besonderer Arbeitsplatz“
gewesen, betonte sie den „unglaublich lösungsorientierten und
wertschätzenden Umgang von allen Projektbeteiligten“.

Nähere Informationen: www.stift-duernstein.at

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